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Fragen zum Kalorienbedarf und zum BMI

Rübchen123

Rübchen1...

Fragen zum Kalorienbedarf und zum BMI

Kategorie: Ernährung (16.3.2017)

Hallo!

Ich, weiblich, 36, 1,71 m, aktuell 59 kg, habe mich vor ca. 1 Monat hier bei FDDB angemeldet und führe seither regelmäßig Ernährungstagebuch. Nicht, weil ich abnehmen möchte (ist, denke ich, unnötig ;-), sondern einfach aus Interesse an gesunder Ernährung. Mein Ziel ist es, mein Gewicht zu halten.

FDDB berechnet mir einen Tageskalorienbedarf von 2170 kcal. Ich habe "mittelschwere Tätigkeit" und "mehrmals pro Woche Sport" angegeben. Bin aktuell größtenteils Hausfrau u. Mama von 2 kleinen Kindern; außerdem arbeite ich 5 Stunden pro Woche im Stehen/Gehen. Im Alltag bewege ich mich recht viel zu Fuß oder mir dem Fahrrad, weil ich kein Auto habe. Außerdem gehe ich 2mal pro Woche klettern (Sportklettern in der Halle).
Müsste eigentlich doch passen, oder?

Ich esse zwar nicht jeden Tag genau 100% meines kcal-Bedarfs, sondern je nach Hunger kommt es vor, dass ich mal nur auf 80-90% komme... dafür esse ich an anderen Tagen auch mal 120%... es ist sogar schon vorgekommen, dass ich bis zu 3000 kcal an einem Tag gegessen habe. (da bin ich dann doch etwas erschrocken!)

Obwohl ich also eigentlich, im Durchschnitt zumindest, das esse, was FDDB berechnet, habe ich im vergangenen Monat ganze 2 kg abgenommen! Nun frage ich mich, was ich falsch mache bzw. warum die Bedarfsberechnung bei mir offensichtlich nicht stimmt?!
Normale Gewichtsschwankungen, Wasserverlust o.ä. können es eigentlich nicht sein, da ich seit mindestens 2 Jahren nicht mehr unter 60 kg gewogen habe.
Wie kann ich den Bedarf so berechnen bzw. anpassen, dass er zu mir passt?
Denn noch mehr abnehmen möchte ich eigentlich nicht!

Und noch eine kurze Frage zum BMI: Dieser liegt bei mir jetzt bei 20,2. Trotzdem schreibt FDDB seit Neustem, ich hätte "Untergewicht"?? Was soll das? Dachte, Untergewicht beginnt erst bei BMI 18,5? Davon abgesehen, dass ich mich nach wie vor absolut fit fühle und mMn eine normal schlanke, aber nicht magere Figur habe.

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Edel1 16.3.2017, 16:42 

für deine Größe ist dein Gewicht in der Tat recht niedrig; du solltest auf keinen Fall weiter abnehmen. Iss deinen berechneten Tagesbedarf auf alle Fälle, eher sogar ein bissel mehr oder mal Kalorienhaltige Speisen. Wenn du ein bissel zunimmst ist das kein Fehler; wenn du an deine Grenzen kommst, kannst diu ja wieder bremsen. Viel Erfolg.

Radhexe ... 16.3.2017, 16:55 

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Interesse an gesunder/ausgewogener Ernährung :).

Der Bedarf von FDDB ist niedrig angesetzt, der Verbrauch beim Sport hingegen hoch angesetzt.
Du kannst nur für dich herausfinden mit welchem PAL Du rechnen kannst, wenn Du alles aufschlüsselst.
Es gibt im Netz diverse Seiten und auch die von David Winkler ist gut.

Wenn Du dann den für dich gültigen Tagesbedarf herausgefunden hast, dann trage ihn hier manuell ein.

chrisNo66 16.3.2017, 17:21 

Hallo Rübchen!
Was du "falsch" machst, ist offensichtlich: Du unterschätzt deine tägliche Bewegung.
Hausfrau und Mama und kein Auto - da kommt schon einiges zusammen. Gib Deine Tätigkeit ruhig mal als "schwer" an (dürfte den berechneten Tagesbedarf um ca. 200 kcal nach oben schieben) und teste aus, ob der Wert zum Gewicht halten besser taugt. Bauarbeiter und Landwirte schleppen schliesslich auch nicht den ganzen Tag nur schwere Steine durch die Gegend. ;)

arcticwo... 16.3.2017, 17:28 

Hallo Rübchen, "mittelschwere Tätigkeit" habe ich auch gewählt, kommt bei mir mit vergleichbarer Bewegungsintensität hin.

Bei Sport habe ich allerdings nur "einmal pro Woche" genommen. Diese Einstellung bezieht sich nicht auf den Leistungs- sondern den Grundumsatz, sprich, auf die Muskelmasse Deines Körpers. Falls Du sehr muskulös bist, käme sicherlich "mehrmals pro Woche" hin. Ich nehme aber an, dass das nicht der Fall ist, da Du ja im unteren Bereich des Normalgewichtes bist (untergewichtig aber noch nicht):

http://de.smartbmicalculator.com/ergebnis.html?unit=0&hc=171&wk=59&us=1&ua=36&ue=0&gk=

Das bezieht sich nicht nur auf Gewicht vs. Körpergröße, sondern auch auf das Alter und die Körperzusammensetzung:
http://de.smartbmicalculator.com/bmi-und-alter.html
http://de.smartbmicalculator.com/warum.html
http://de.smartbmicalculator.com/faq.html
http://de.smartbmicalculator.com/koerperfett.html
http://de.smartbmicalculator.com/fettfreie-masse.html
http://de.smartbmicalculator.com/bmi.html

Bei mir selbst scheint, trotz Bodyweight-Training seit knapp zwei Jahren, bislang "einmal pro Woche" zu genügen. Ich habe Muskeln entwickelt, aber bislang noch in einem Ausmaß, dass ich sportlich, aber nicht wirklich muskulös wirke.

Diese Antwort wurde von chrisNo66 entfernt. 16.3.2017, 17:47

chrisNo66 16.3.2017, 17:49 

Nachtrag zum Thema BMI:
Untergewicht bei BMI < 18,5 gilt für "Erwachsene ab 20 Jahren" verallgemeinert.
Es gibt noch den "optimalen BMI nach Alter" (der bei fddb wohl Verwendung findet), der aber wohl mehr was zur statistischen Verteilung als zum gesundheitlichen Aspekt sagt
Alter ==== optimaler BMI
25-34 ===== 20-25
35-44 ===== 21-26

Garstig ausgedrückt: Rübchen ist einfach zu alt für ihre Figur...

(editiert wg. fehlender Tab-Funktion)

juniper.... 16.3.2017, 19:28 

Also erstmal, falsch machst du gar nichts. Du hast ein normales Gewicht, das du offenbar ohne grössere Schwierigkeiten hältst. Spricht für ein gesundes und normales Verhältnis zum Essen. Du solltest dir das nicht durch Überanalyse kaputt machen.

Die berechneten Werte sind zum einen alles nur Durchschnitt und taugen zwar als Anhaltspunkt aber ob sie letztendlich für einen selbst genau passen kannst du nicht wissen. Ich habe letztes Jahr in der Sporthochschule Köln meinen Grundumsatz messen lassen. Ergebnis: 6 % höher als nach Alter, Geschlecht und Gewicht zu erwarten gewesen wäre. Schön, ich fand das natürlich prima (besser als andersherum) aber es bedeutet eben auch, dass meine tatsächlichen Werte von denen abweichen, die so ein Standardrechner auswirft.

Dazu kommt, dass mehrere Stellschrauben involviert sind. "Mehrfach die Woche Sport" hat eine weite Interpretationsbreite, mittelschwere Tätigkeit auch.

Was du machen könntest - am besten per Excel Tabelle wenn du dir die Arbeit machen möchtest und die Zeit findest - die gegessenen Kalorien notieren über einen längeren Zeitraum, mehrere Wochen sollten reichen, Gewichtsänderung dazu und dann kannst du deinen persönlichen tatsächlichen Bedarf ausrechnen.

Was das Untergewicht angeht, dürfte ChrisNo recht haben. Ab einem gewissen Alter hat man medizinisch gesehen eben fett zu sein. (Wer das jetzt voll ernst nimmt hat sie nicht mehr alle aber selbst schuld). Und natürlich (Sarkasmus an) das passiert tatsächlich über Nacht am Geburtstag. Morgens wachst du auf mit Untergewicht. Sarkasmus aus.

Wobei ich zur Frage, ob Untergewicht oder nicht auch sagen würde, kommt auch auf die Anteile Fett und Muskulatur an. Solange du nur so knapp draussen bist, pfeif auf diese Ansage.

Rübchen1... 16.3.2017, 19:31 

Danke für die Antworten!

chrisNo66: "Zu alt für meine Figur" :-)) haha, der ist gut!
Dann nehme ich mal an, dass es OK ist, wenn ich so bleibe, wie ich bin... denn krampfhaft zunehmen, obwohl man sich wohl fühlt, nur weil man älter wird, wäre ja auch irgendwie Quatsch?!

arcticwolf: Also ich bin schon halbwegs trainiert und habe ein paar Muskeln, da ich, wie gesagt, regelmäßig klettere und viel Rad fahre. Aber wie eine Bodybuilderin sehe ich nicht aus! ;-) Keine Ahnung...
Da ich aber mit "mehrmals pro Woche Sport" schon eher abnehme, macht es wohl wenig Sinn, auf "einmal pro Woche" umzustellen.

Ich denke, ich werde mal ausprobieren, meine Tätigkeit mit "schwer" anzugeben und schauen, ob ich damit besser hinkomme und mein Gewicht halte.

arcticwo... 16.3.2017, 21:05 

Mach das. :-)
Ich habe keine Ahnung, welche Mengen an Muskeln in der fddb-Einstellung jeweils konkret angenommen werden. Klar, klettern macht Muskeln, und ich nehme an, durch Dein aktives Leben ist Dein Grundumsatz ohnehin auch ohne Bodybuilder-Muskelpakete höher als beim Durchschnitt.
Insofern ist die von juniper angesprochene Grundumsatzmessung sicherlich sinnvoll.

Kostengünstiger, aber natürlich ein bisschen zeitraubend ist es, einfach wie vorgeschlagen, per Exceltabelle Kalorienzufuhr und -Verbrauch auszuloten. Eine solche, wie die erwähnte, die dies automatisch vergleicht und die Ergebnisse wochenweise zusammenfasst und zur Gewichtsentwicklung in Beziehung setzt, findest Du bei davidwinkler.de
Danach kannst Du anhand der rechnerischen Ergebnisse, bei welcher durchschnittlichen Zufuhr Du das Gewicht tatsächlich hältst, die Einstellungen hier so vornehmen, dass sich die Kalorienzahl im Tagesbedarf damit deckt.

Mit dem Älterwerden ist ein moderates Maß an Körperfett aus gesundheitlicher Sicht sinnvoller als in der Jugend. Siehe die Links oben zum Smartbmi, da wird das erklärt. Aber auch die dortigen Werte sind statistische Durchschnittswerte, die zusätzlich individuell interpretiert werden müssen. So lange Du dich fit und belastbar fühlst, besteht kein Grund, zuzunehmen. Anders wäre es, wenn Du oft müde und schlapp wärst, schnell erschöpft wärst, schnell friertest etc.

Diese Antwort wurde von Astarixx entfernt. 17.3.2017, 07:40

Astarixx 17.3.2017, 07:41 

Laut FDDB habe ich incl. eingetrghenem Sport einen Gesamtumsatz von etwa 2800 kcal. Laut Fitbit Surge etwa 5500 - 6000 kcal. Die Realität liegt bei etwa 4800 - 5000 kcal. Im Endeffekt MUSST du den Bedarf selber bestimmen, alle Rechner haben Abweichungen.
Nimm mal einen exakten Bedarf deiner Wahl über 4 Wochen und schau was sich auf der Waage verändert, dann kannst du ihn anpassen!!

rsdw 17.3.2017, 08:19 

Noch eine Frage, hast du deine Ernährung im letzten Monat umgestellt? Also z.B. deutlich weniger KH, weniger Salz, irgendwie sowas? Kohlehydrate speichern Wasser im Köper, wenn du weniger davon ißt, ist dementsprechend weniger Wasser im Körper. Das könnte, neben einem zu niedrigen Bedarf auch eine Möglichkeit sein, warum du jetzt weniger wiegst.

tortensc... 17.3.2017, 10:16 

"Nimm mal einen exakten Bedarf deiner Wahl über 4 Wochen und schau was sich auf der Waage verändert, dann kannst du ihn anpassen!! "

Das finde ich viel zu umständlich. Aber da du ja jetzt deine kcal schon über 4 Wochen eingetragen hast, ist es doch leicht daraus den durchschnitt zu bilden und gegenzurechnen wie hoch dein Defizit evt ist.

ich könnte mir Vorstellen, das du einfach einen höheren Bedarf hast als den errechneten. Oder das du unbewusst doch etwas weniger gegessen hast als sonst.
Zum Beispiel auch weil du mehr Gemüse gegessen hast oder so.

Untergewicht hin oder her. Da du kletterst willst du sicher auch nicht unnötig viel rumschleppen. 59kg bei dieser Größe ist noch völlig in Ordnung finde ich.
Ich hatte mit anfang 20 bei 1,7 auch so 59kg da war ich auch nicht auffallend dünn.

tortensc... 17.3.2017, 10:20 

wie rsdw schon schrieb:
Dein Tagebuch sieht tatsächlich nach LOW(er) Carb aus.
daher könnte die Abnahme durchaus auch mit Wasser zuerklären sein. Da am Zucker ( Glycogenspeicher) einiges an Wasser gebunden ist.
Und auch weniger Slaz/ mehr trinken kann dazu führen das der Körper weniger Wasser speichert.

tortensc... 17.3.2017, 10:22 

Wozu die ganzen Eiweißriegel und Shakes? Die haben oft auch jede Menge Süßstoffe und Armoastoffe...

Rübchen1... 17.3.2017, 10:53 

rsdw & tortenschnittchen:
Ja, ich habe meine Ernährung umgestellt auf mehr Eiweiß & weniger Kohlenhydrate (v.a. möglichst wenig Zucker), allerdings nicht erst vor 4 Wochen, sondern schon seit ca. 1 Jahr. Einfach, weil ich gemerkt habe, dass ich mich damit wohler und fitter fühle.
Ich habe früher sehr viel Zucker gegessen, 1/2 Tüte Gummibärchen am Abend waren keine Seltenheit. ;-) Zwar habe ich damals auch nicht mehr gewogen als jetzt (habe die kcal wohl an anderer Stelle wieder eingespart und hatte vermutlich auch weniger Muskeln). Aber mein Problem war, dass ich, wenn ich tagsüber nur mal 3-4 Stunden gar nichts gegessen hatte, regelmäßig Symptome von Unterzucker bekommen habe: Schweißausbrüche, Schwindel, Übelkeit, Schwächegefühl, Gereizheit,... dann musste ich SOFORT etwas essen, möglichst etwas Süßes. Wehe, es war nichts in der Nähe! ;-) Daraus habe ich geschlossen, dass etwas mit meinem Stoffwechsel nicht in Ordnung war, und meine Ernährung umgestellt.
Seither habe dieses Unterzucker-Problem gar nicht mehr, und ich bin deutlich fitter. :-)

Kann natürlich sein, dass ich in den letzten 4 Wochen, dadurch, dass ich alles aufgeschrieben habe, was ich esse, unbewusst noch mehr Eiweiß & weniger Kohlenhydrate gegessen habe. (?)

Warum die Riegel und Shakes... tja, Faulheit! ;-) Ich habe manchmal, v.a. morgens oder unterwegs, einfach weder Zeit noch Lust, mir etwas "Richtiges" zu essen zu machen. Außerdem sättigen die Riegel und Shakes mich gut und schmecken mir. Dass sie vom gesundheitlichen Standpunkt her nicht ganz optimal sind, ist mir schon klar. Aber für mich sind sie für die schnelle Energie zwischendurch immer noch definitiv die gesündere Alternative gegenüber einem Schokoriegel oder einer Cola oder ähnlichem!

arcticwo... 17.3.2017, 11:34 

Tortenschnittchen, mit Anfang 20 ist man normalerweise aber dünner als mit 36. ;-) Wenn man älter wird, fällt das mehr auf als bei einem Twen.

tortensc... 17.3.2017, 11:34 

"Außerdem sättigen die Riegel und Shakes mich gut und schmecken mir. "

Dann iss sie weiter.

Was du noch ausbauen könntest wäre Gemüse. Etwas mehr davon würde schon noch passen.

Als schnelle Alternative zum Frühstück kann ich dir ONO's empfehlen oder auch einfach nur Quark. Das geht auch schnell bzw. kann schon abends vorbeitet werden.

Ansonsten hast du nur Milchprodukte als eiweißlieferant im TB stehen. Isst du keinen fisch/ Fleisch / Eier?
Auch Hülsenfrüchte werden viel zu wenig gegessen finde ich...

tortensc... 17.3.2017, 11:38 

"Tortenschnittchen, mit Anfang 20 ist man normalerweise aber dünner als mit 36. ;-) Wenn man älter wird, fällt das mehr auf als bei einem Twen."

Schon klar. Aber trotzdem denke ich das Rübchen nicht auffallend dürr sein muss. je nachdem wie sie gebaut ist eben.;)
Abgesehen davon solangen man ausreichend isst, und nicht krank ist( und das tut Rübchen ja scheinbar) ist doch ein niedriges Gewicht auch gar nicht sooo schlimm.

juniper.... 17.3.2017, 11:47 

arcticwolf, mit 20 hatte ich 72 kg. jetzt hab ich 70. und ein bisschen geht noch. ich wiege jetzt mit 50+ also weniger als mit 20 oder in den 30 jahren dazwischen. wenns um einzelne Fälle geht kommt man mit normal oder nicht einfach nicht weiter.

Nala1985 17.3.2017, 12:04 

Vielleicht bist du ja eher drahtig gebaut ;-) aber falls das mit der Gewichtsabnahme weiterhin unbeabsichtigt passiert würde ich schon mal zum Arzt gehen und das checken lassen.

arcticwo... 17.3.2017, 12:08 

Ja, Juniper, aber es ging hier doch um ein recht niedriges Gewicht und darum, wann das auffällt und wann weniger. 59 kg bei 170 cm. Das ist bei jungen Mädchen normal und fällt nicht auf, aber mit dem Älterwerden nimmt man dann normalerweise durchschnittlich etwas zu, da man nach der mädchenhaften eine etwas fraulichere Figur bekommt. Wenn man etwas älter wird, fällt es daher eher auf, wenn man so dünn bleibt. Dass es auch andere Fälle gibt, in denen die Gewichtskurve anders verläuft, ist klar.

juniper.... 17.3.2017, 17:13 

Nun ja, ich hatte in meinem Arbeitsleben mindestens 2 Kolleginnen, die mit satt über 30 noch problemlos Kindergrösse trugen, ich glaube 128 oder so. Und die waren weder auf Dauerdiät oder sonstwie kränklich. Sondern einfach zierlich.

arcticwo... 17.3.2017, 17:21 

Ja, aber doch sicherlich "auffallend" zierlich und zugleich auch eher klein, oder?

Edel1 17.3.2017, 18:00 

Ausnahmen von der Regel gibt es immer; man kann sowas nicht einfach auf die "Allgemeinheit" übertragen. Rmpfohlen wird im allgemeinen zum gesunden Abnehmen ca 80% des täglichrn Bedarfes zu essen und zwar mit gesunden Lebensmitteln : Vollkorn, Obst, Gemüse, wenig Fette, und dies lebenslänglich. Und Bewegung nicht vergessen, da hierdurch der Verbrauch angekurbelt wird.-

juniper.... 17.3.2017, 18:24 

Ich würde die eine mal auf 1,55 m schätzen und die andere auf 1,65 m. Kleiner als Durchschnitt aber nicht extrem. Hatten auch beide Kinder. Und nicht extrem zierlich.

Will nur sagen, ohne ein tatsächliches Bild kann man wenig sagen - und Rübchen ist ja auch quasi mit dem Geburtstag ins Untergewicht gerutscht. Von einem Tag auf den anderen. Was natürlich Blödsinn ist, aber eben auch den Unsinn der starren Regeln zeigt. Klar legen die meisten Leute mit zunehmendem Alter zu. Man kann aber nicht sagen (ohne Kenntnis weiterer Daten) dass jeder das tut bzw. dass es negativ ist wenn es so ist.

juniper.... 17.3.2017, 18:25 

"negativ ist wenn es anders ist" sollte das heissen.

Diese Antwort wurde von arcticwolf entfernt. 17.3.2017, 19:14

arcticwo... 17.3.2017, 19:14 

"Von einem Tag auf den anderen. Was natürlich Blödsinn ist, aber eben auch den Unsinn der starren Regeln zeigt. "

Nun, wenn man statistische Werte wiedergeben will, muss man halt irgendwo Schwellenwerte festlegen. Klar werden dadurch fließende Übergänge nicht an jedem Punkt ganz akkurat wiedergegeben, aber aus Gründen der Vereinfachung, Praktikabilität und Übersichtlichkeit der Datenmengen ist das dennoch sinnvoll und muss bei der Interpretation halt im Hinterkopf behalten werden.

Siehe z.B. der Broca-Index. Beim BMI von 30 entsteht dadurch, ob man ihn ankreuzt oder nicht auch ein Sprung für den statistischen Kalorienbedarf. Aber das spricht ja nicht gegen die grundsätzliche Feststellung, dass er bei Adipositas sinnvoll ist.

So wie auch der BMI selbst trotz seiner bekannten Ungenauigkeiten grundsätzlich seine Berechtigung hat, da er bei den allermeisten Menschen eine halbwegs verlässliche, grobe Einschätzung ermöglicht, auch wenn sich bei extrem muskulösen Menschen das Ergebnis verzerrt darstellen kann. Aber ob man nun einen ungewöhnlich muskelbepackten oder einen fettleibigen Menschen vor sich hat, das sieht man ja, darum ist diese Verzerrung in der Praxis nicht sonderlich bedeutsam.

Deine Antwort bzl. Deiner Kolleginnen verwundert mich. Eine Frau Mitte 30, die Kindergröße 128 trägt, kann jawohl nicht anders als besonders zierlich sein. Das ist die Größe, die normalerweise Kindern im Alter von ca. 8 Jahren passt! Schon von der länge her kann das nicht hinkommen, denn die Zahl bei Kleidergrößen von Kindern soll ja der Körperhöhe entsprechen.

Entweder trügt Dich da die Erinnerung oder die Frauen haben bei der Angabe ihrer Kleidergröße geschummelt. Anders kann ich mir das nicht erklären.

arcticwo... 17.3.2017, 19:14 

Ich hatte früher wie gesagt mit 15 Jahren bei 168 cm ein Gewicht von 48 kg und danach bis Mitte 30 bei 169 cm ein Gewicht von 50-52 kg und wurde dauernd angesprochen, dass ich so dünn sei, was ich auch war, ich war vom BMI her untergewichtig.
http://de.smartbmicalculator.com/ergebnis.html?unit=0&hc=169&wk=52&us=1&ua=35&ue=0&gk=
Aber ich trug die damalige Größe 34-36, 128 hätte mir nie und nimmer gepasst, allenfalls Gr. 164-176. Schon wegen der Proportionen, vor allem dem Brustumfang.

Nun sind ja vor einer Weile die Konfektionsgrößen geändert worden, und die heutige Größe 38, wie ich sie jetzt trage, ist ungefähr Gr. 40-42 von vor der Anpassung an die Änderung der Körpermaße der heutigen Frauen, wie ein Vergleich der Etiketten in alten Kleidungsstücken zeigt (ich habe noch ein paar).
Aber 128 ist dennoch auch heute die Größe, die im Durchschnitt für Kinder bis zum Alter von 8 Jahren passend sein soll.
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfektionsgr%C3%B6%C3%9Fe#Kinder
entsprechend einem Brustumfang von 61-65 cm, Taille 57-59, Hüfte 66-70.
Zum Vergleich:
Eine heutige Damengröße XS entsprechend einer Konfektionsgröße 32 (bis 34) hat einen Brustumfang von 74-77 (bzw. 78-81) cm, Taille 58-61 (62-64) und Hüfte 80-84 (85-89)
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfektionsgr%C3%B6%C3%9Fe#Damen

Was natürlich individuell bzgl. der Proportionen unterschiedlich ausfallen kann, aber grundsätzlich ist der unterschied ganz offensichtlich. Eine Frau Mitte 30 mit Körpergröße 155 bzw. 165 cm, die Kindergröße 128 trägt, MUSS extrem zierlich sein, so sehr, dass es ungewöhnlich und damit auffallend ist.

Rübchen1... 17.3.2017, 19:25 

Mit Mitte 20 hatte ich nur ca. 55 kg... seit ich Ü30 bin und Kinder habe sind es immer so um die 60. Auch bei mir geht die Gewichtskurve langfristig gesehen also eher nach oben! ;-)
Ich trage Kleidergröße 36/38. Aber Kindergröße 170 passt mir oftmals auch.

Fleisch esse ich nur in seltenen Ausnahmefällen (1mal im Monat höchstens). Fisch, Eier, Hülsenfrüchte esse ich grundsätzlich schon, aber eben nicht täglich. Gemüse/ Salat esse ich eigentlich, wie ich finde, viel. Gestern tatsächlich weniger als sonst... ist eben immer schwierig, von nur 2 Tagen Ernährungstagebuch, die angezeigt werden, auf das generelle Ernährungsverhalten zu schließen.

Rübchen1... 17.3.2017, 19:26 

Kleidergröße 128 passt meinem 6-jährigen Sohn...

arcticwo... 17.3.2017, 19:46 

Na bitte. :-D

juniper.... 17.3.2017, 19:46 

Ich habe herzlich wenig Ahnung von Kinderkleidergrössen. Aber die Kollegin trug wirklich die grösste Kindergrösse die damals für Mädchen verfügbar war. 128? 134? Vielleicht wars ja auch ein Modell das gross ausfiel, auf alle Fälle war sie wirklich an der unteren Grenze für Damengrössen. Oh, und dann fällt mir noch eine ein, die war 1,80 m gross. Brauchte aber Jeans in 34... ein Drama, Hosen zu finden, die nicht 7/8 endeten.

juniper.... 17.3.2017, 19:49 

Ah, wenn es Kindergrössen bis 170 gibt, dann war es wohl die - oder gibts noch 178 vielleicht?

arcticwo... 17.3.2017, 20:04 

176 war früher die größte reguläre Mädchengröße. Darunter kam und kommt als Zwischengröße die 170, die nächste gängige Größe war 164. Heute ist die größte 188, da die Mädels länger geworden sind. :-)

Rübchen1... 17.3.2017, 21:09 

Also manche Hersteller haben Kindergrößen bis 176/182. Die meisten aber nur bis 170.
Kindergröße 170 entspricht bei den meisten Herstellern in Weite und Länge in etwa einer Damengröße 36.

Die Zahl bei den Kindergrößen (z.B. 128 oder 170) entspricht übrigens der Körpergröße in cm. Also 128 passt bein einer Körpergröße von ca. 1,28m, 170 bei 1,70m usw. :-)

arcticwo... 17.3.2017, 22:37 

Ja, genau, die Zahl bei den Kindergrößen entspricht der Körperlänge, bei der sie passen soll, das hatte ich oben eigentlich noch ergänzen wollen. :-)

juniper.... 17.3.2017, 23:16 

Dann war es 164, sie war etwas kleiner als ich und ich bin 1,69 m. Und es ist etwas über 20 Jahre her.

tortensc... 20.3.2017, 09:26 

Ein bisschen off topic;)
Ich hab ne recht große freundin. die trug mit mitte 20 und fraulicher Figur, auch ab und an noch Kinderklamotten 182 oder so.. warum? Weil da die Ärmel und beine im verhältnis etwas länger sind als bei "Erwachsenen"klamotten.
Könnte mir vorstellen, das das bei kleinen Menschen mit recht langen Beinen auch geht wenn sie schlank sind...

Rübchen ja mit den 2 tagen hast du recht;D Gestern hattest du mehr Gemüse, aber wieder nur 2000kcal. Ich habe den Eindurck, dass du unterm Strich nicht deinen Bedarf schaffst...

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