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Was passiert bei eine Riesengroßenabnahme (40-50...

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Was passiert bei eine Riesengroßenabnahme (40-50 Kg)?

Kategorie: Ernährung (vor 4 Tagen)

Hallohallo,

Leute - ich grüße euch! Mich würde es interessieren - was passiert bei eine riesen Abnahme - so mindestens 40-50 Kg.? Wird dann das Herz nicht kleiner? Was ist mit dem Gehirn? Ich habe jemanden, dem ich das erklären möchte. Absolut ernsthafte Frage - wie sieht es aus mit den Organen, man nimmt ja nicht nur Fett ab. Kennt sich wer damit aus?

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tortensc... 17.7.2017, 12:47 

Die Organe und das Gehirn sind lebenswichtig. Da geht der Körper nicht so ohne weiteres ran. Es sei denn alle anderen Vorräte sind erschöpft.
Da reden wir dann aber davon das jemaned kurz vorm Verhungern ist.

Das Herz ist ein Muskel da könnte ich mir aber vorstellen, dass es schon etwas kleiner wird. Es muss ja nicht mehr soviel leisten. Die Erklärung ist ähnlich wie die im Muskelabbauthread von Juniper.

Wikipedia schreibt" Bei längerem Fasten wird der Proteinabbau zum Schutz der Organe gedrosselt." (https://de.wikipedia.org/wiki/Hungerstoffwechsel)

schlagwörter davon wären:

Hungerstoffwechsel
marasmus
Magersucht...

MissNau 17.7.2017, 12:53 

Ich meine - wenn man in einem Jahr (oder sogar länger) 40 bis 50 Kg abnimmt, um auf Normalgewicht zu kommen. Nicht zu schnell. Nicht zu dünn.

tortensc... 17.7.2017, 13:14 

Das hab ich mir schon gedacht. aber ich weiß ja nicht für was du die Erklärung brauchst. Und ein bisschen zuviel Wissen schadet dann auch nicht.
;)

arcticwo... 17.7.2017, 13:33 

Miss Nau, die Organe passen sich in einem gesunden Körper dem an, was benötigt wird. Darum sind männliche Herzen ( 280 - 340 g) größer als weibliche (230 und 280 g). Das Herz wächst vor allem in der Jugend stark, mit dem Älterwerden wächst es nur noch langsam. Es kann verfetten, aber das Fett wird wie anderes Fett mit der Fettreduktion wieder abgebaut. Der Muskel selbst aber verkleinert sich wenn, dann nur unwesentlich. Seine Größe wird vor allem bestimmt von dem, was es leisten muss. Wenn jemand z.B. intensiv Sport treibt, wächst das Herz, um genug Sauerstoff transportieren zu können. Unter Dauer-Überlastung kann es zu stark wachsen. Kritisch wird es ab 500 g aufwärts. (Stichwort Herzinsuffizienz). Aber unter normalen Umständen (herzgesunder Mensch mit ausreichender Ernährung, kein extremes Untergewicht) schrumpft es auch bei wenig Aktivität nie unter Normgröße, keine Sorge. Es ist dann wenig trainiert, aber nicht "zu klein".

Das Gehirn schrumpft im Alter ohnehin ein bisschen, aber es ist aus Sicht des Körpers das wichtigste Organ, das am meisten geschützt wird. Substanzabbau findet hier als letztes statt. Die Intelligenz ist ohnehin nicht unmittelbar von der Hirngröße abhängig, sonst wären Frauen per se dümmer als Männer. Dieses Gerücht aus alten Zeiten ist aber ja längst widerlegt. ;-)
Das Gehirn verfettet auch nicht. Im Gegenteil: Das Gehirn schrumpft bei fettleibigen Menschen! Jedenfalls bestimmte Teile davon degenerieren bis zu einem gewissen Grad, auch bei jungen Menschen. Und ihre kognitive Leistungsfähigkeit scheint im Zuge dessen tatsächlich abzunehmen, worauf entsprechende Tests hindeuten. Beeinflusst wird das offenbar vor allem vom Bewegungsmangel. Durch reichlich Bewegung kann man dem entgegenwirken, wie ja auch generell bewegung das Denkvermögen verbessert. Aber möglicherweise spielen auch Substanzen eine Rolle, die das gehirn schädigen, So genau ist das noch nicht erforscht. Dass Fettgewebe u.a. Hormone produziert, ist ja inzwischen nachgewiesen.

arcticwo... 17.7.2017, 13:33 

Also, gute Nachricht: Dem Gehirn tut eine Gewichtsreduktion auf Normalmaß gut, besonders wenn sie mit vermehrter körperlicher Bewegung einhergeht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Herz#Anatomie
http://www.spiegel.de/spiegel/a-653489.html

MissNau 17.7.2017, 13:46 

Danke. Ich habe darüber nachgedacht, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit einem enormen Übergewicht genauso große bzw. kleine Organe hat wie eine Frau bspw. mit 50 Kg. Und dann habe ich mich gefragt, was mit so jemandem passiert, der enorm abnimmt und auf Normalgewicht schrumpft, irgendwie müssen sich die Organe auch anpassen, oder?

UluKai 17.7.2017, 14:47 

"Wird dann das Herz nicht kleiner? Was ist mit dem Gehirn?"

Beim Herz bin ich nicht ganz so sicher, aber das Hirn wird beim Abnehmen nicht kleiner.
Blöd wird man nur vom Wichsen.

Diese Antwort wurde von arcticwolf entfernt. 17.7.2017, 15:12

arcticwo... 17.7.2017, 15:13 

a, die Organe passen sich an. aber zum Positiven hin. Das enorme Übergewicht ist ja der krankhafte Zustand gewesen, unter dem die Organe zu leiden hatten, indem sie verfetteten, unter Überlast arbeiten mussten usw.
Mit der Gewichtsreduktion können auch sie langsam wieder zum Normalzustand gelangen, oder sich ihm weitestgehend annähern, sofern es nicht so krass war, dass eventuelle dauerhafte Schädigungen eintraten.
So, wie eine Lunge sich allmählich weitgehend regenerieren kann, wenn man das Rauchen aufhört, sofern nicht bereits z.B. eine COPD eingetreten ist.

MissNau 17.7.2017, 16:15 

Ich frage auch, vor allem wegen des Herzens. ICh kannte jemanden - ein Mann - der hatte so eine im Krankenhaus betreute Shake-Diät gemacht - und nach kurzer Zeit Herzprobleme (durch die massive Abnahme) bekommen und musste mit der Diät aufhören.

UluKai 17.7.2017, 16:50 

Natürlich kann es bei einer massiven Abnahme zu Problemen führen, weswegen das oft unter ärztlicher Aufsicht gemacht wird.
Du schriebst anfangs nur von "enormer Abnahme", entscheidend ist aber auch der Zeitraum.
Nicht umsonst wird langsames Abnehmen allgemein empfohlen.

MissNau 17.7.2017, 17:44 

Ich habe geschrieben - mindestens über 1 Jahr oder länger...

christin... 17.7.2017, 17:49 

Kann jetzt nur mal aus meiner Erfahrung sprechen.
Habe innerhalb von 1,5 Jahren 59 kg abgenommen und eigentlich gar keine Probleme gehabt. Ganz am Anfang der Ernährungsumstellung hatte ich mal kurzzeitig das Gefühl, dass für einen kleinen Moment der Kreislauf etwas in den Keller geht. Aber immer nur für einen kleinen Moment und dann war wieder gut. Das waren aber auch nur die ersten Wochen, danach fühlte ich mich einfach immer besser, mit jedem Kilo das weg war.

juniper.... 17.7.2017, 18:10 

"irgendwie müssen sich die Organe auch anpassen"

Schon, aber wenn eine Fettleber abgebaut wird, ist das ja eine Entwicklung hin zum Normalzustand.

Was die Herzprobleme angeht - jeder Stoffwechsel ist halt doch ein bisschen individuell. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch Leute gibt, wo der Stoffwechsel eben nicht hinterher kommt. Machen 1000 Leute die gleiche Shake Diät wird es sicher 1 geben, wo der Organismus nicht nach Schema F reagiert.

Wer so eine Diät, überwacht im Krankenhaus (das lese ich als: stationär) macht, hat ja auch sicher schon wirklich massives Übergewicht. Genau aus dem Grund weil deutliche Nebenwirkungen möglich sind, wird so jemand ja auch im Krankenhaus überwacht.

Will heissen, ja, bei so einer Situation sind unerwünschte Verläufe möglich, aber das hat man ja bei jeder Therapie.

arcticwo... 17.7.2017, 21:30 

Eben. Und sehr wahrscheinlich wurde die Shake-Diät im Krankenhaus ziemlich rasant durchgezogen, so dass der massive Gewichtsverlust innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit erfolgte. Im Sinne einer Crash-Diät und deshalb unter ärztlicher Überwachung. Und nicht wie bei Dir mit schön langsamer Gewichtsabnahme. Vielleicht hatte er auch ohnehin schon Herzprobleme im Sinne eines metabolischen Syndroms oder bereits mehr als Folge davon.

Hast Du denn das Gefühl, dass dein Kreislauf ein bisschen spinnt? Falls ja, kann das derzeit natürlich auch an dem Wetter-auf-und-ab und zeitweiliger Schwüle liegen. Im Zweifel lass Dich beim Arzt doch einfach mal checken, Blutdruck messen und ein EKG schreiben.

juniper.... 17.7.2017, 21:50 

Blutdruckmessgeräte gibts übrigens für vernünftig wenig Geld zu kaufen. Da muss man dann nicht zum Arzt rennen für.

MissNau 17.7.2017, 23:42 

Ach, um mich geht es nicht, ich habe 20 kg abgenommen, dann wieder 15 zugenommen, dann wieder 20 abgenommen und so seit 3 Jahren. Fühl mich aber gut.

Diese Antwort wurde von heilermadeleine540 entfernt. 18.7.2017, 12:13

Edel1 18.7.2017, 17:51 

wenn Blutdruckmessgeräte aus medizinischen Gründen erforderlich sind. bekommt man sie sehr wohl vom Arzt auf Rezept verschrieben genauso wie Arzneimittel auch. Warum soll man dies auch nicht in Anspruch nehmen, dafür zahlt man ja auch genug Beiträge und Zuzahlungen; es bleiben dann immer noch genug Kosten übrig, die man selber bezahlen muss.

arcticwo... 18.7.2017, 18:40 

Hast Du eines verschrieben bekommen, Edel? Ich habe Bluthochdruck und musste mein vom Arzt angeratenes Messgerät selbst kaufen.

Irgend eines sollte man aber nicht nehmen, da nicht alle zuverlässige Werte messen. Ich habe nach Recherchen damals dieses gekauft:
https://www.amazon.de/Aponorm-Basis-Plus-Blutdruckmessger%C3%A4t-Warentest/dp/B004OCR11G
und bin damit zufrieden.

Aber zur anfänglichen Kontrolle auf Auffälligkeiten reichen sicherlich erst mal ein paar Messungen beim Arzt.

juniper.... 18.7.2017, 18:50 

Doch, das kriegt man verschrieben.

Ich hab eins verschrieben bekommen weil mein Blutdruck als Nebenwirkung nur bei 90/60 rumhängt. Ohne die Medikamente hätte ich so 120/130 zu irgendwas.

juniper.... 18.7.2017, 19:09 

Und auf Dauer ist das unschön anstrengend sich mit so einem niedrigen Blutdruck durch den Tag zu schleppen. Und immer dieses entsetzte "Kommen Sie denn damit zurecht??!" wenn die Arzthelferin auch nach 2 maligem Messen keine höheren Werte rauskitzeln kann.

Muss ich wohl, oder, wenn ich nicht den ganzen Tag im Bett liegen will.

Diese Antwort wurde von Flinkie entfernt. 18.7.2017, 19:36

arcticwo... 18.7.2017, 20:00 

Ja, Juniper, ich weiß. (tröst). Bevor ich Übergewicht bekam, also ca. bis Ende der Dreißiger, hatte ich auch immer viel zu niedrigen Blutdruck. Als junge Frau bin ich deshalb auch einige Male "umgekippt". Damals hieß es immer, dass man damit trotzdem steinalt werden könne.

Umso verblüffter war ich, als man das erste Mal zu hohen Blutdruck maß.

juniper.... 18.7.2017, 20:25 

Ich hatte nur einmal vor Jahren einen Wert von 150 zu ich weiss nicht mehr was (das war lange bevor irgendwas kritisch wurde). Panik bei der Arzthelferin. Ich sagt, nur, jetzt mal Piano - ich habe in der letzten Stunde fast 1 l Kaffee weggehauen und bin 50 km mit ÖPNV und Auto gehetzt weil ich den verd... Routinekontrollegynäkologentermin echt verpeilt hatte. Reaktion: Na, wenn Sie meinen... ja. meine ich.

Danach war auch nie wieder irgendwas derartiges.

Generell ist niedriger Blutdruck ja wohl in der Tat nicht gefährlich per se. Bloss wenn man umkippt (hab ich nie getan, ausser bei Anlässen, Blutspenden, Erkrankung etc.) und mit dem Kopf aufschlägt... kann auch böse ausgehen. Und seit neuesten wird diskutiert ob es evtl. an der Entstehung von Alzheimer beteiligt ist... wegen schlechterer Durchblutung etc... aber so allmählich hab ich das Gefühl dass so ziemlich alles Alzheimer und/oder Demenzverdächtig ist ausser vielleicht Sport.

Diese Antwort wurde von Flinkie entfernt. 18.7.2017, 20:32

Edel1 20.7.2017, 15:05 

ich habe mein Blutdruckgerät auch vo, Arzt verschrieben bekommen genauso wie Blutzucker-Messgeräte; die Verordnung ist zwar limitiert, man bekommt dies nur in bestimmten Abständen, das hängt von der Krankenkasse ab und wie du versichert bist.

juniper.... 20.7.2017, 19:18 

Ich werfe noch ein Gerät zur Messung des Gerinnungswertes hinterher... gibts auch auf Rezept wenn sinnvoll.

Immerhin sparen sich die Kassen ja Geld damit, weil, wer selbst misst (egal was nun, Blutdruck, Gerinnungswert, Zucker) ist wahrscheinlich seltener beim Arzt und verursacht weniger Kosten als wenn man ständig hinrennen muss.

Diese Antwort wurde von ReAnimator entfernt. 20.7.2017, 23:07

ReAnimat... 20.7.2017, 23:08 

Unter Umständen wird das Herz bei einer strengen Diät tatsächlich kleiner - und das ist auch gut so. Dann nämlich, wenn eine Lipomatosis cordis ("Herzverfettung") vorliegt.

Und wenn Du als "Organ", das sich verändern kann, auch noch den Penis gelten lässt: Der wächst dadurch zwar nicht wirklich, sieht aber größer aus, wenn das ihn zuvor umgebende Fetgewebe samt der oberhalb hängenden Plauze weg ist.

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