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Was passiert bei eine Riesengroßenabnahme (40-50...

MissNau

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Was passiert bei eine Riesengroßenabnahme (40-50 Kg)?

Kategorie: Ernährung (17.7.2017)

Hallohallo,

Leute - ich grüße euch! Mich würde es interessieren - was passiert bei eine riesen Abnahme - so mindestens 40-50 Kg.? Wird dann das Herz nicht kleiner? Was ist mit dem Gehirn? Ich habe jemanden, dem ich das erklären möchte. Absolut ernsthafte Frage - wie sieht es aus mit den Organen, man nimmt ja nicht nur Fett ab. Kennt sich wer damit aus?

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tortensc... 17.7.2017, 12:47 

Die Organe und das Gehirn sind lebenswichtig. Da geht der Körper nicht so ohne weiteres ran. Es sei denn alle anderen Vorräte sind erschöpft.
Da reden wir dann aber davon das jemaned kurz vorm Verhungern ist.

Das Herz ist ein Muskel da könnte ich mir aber vorstellen, dass es schon etwas kleiner wird. Es muss ja nicht mehr soviel leisten. Die Erklärung ist ähnlich wie die im Muskelabbauthread von Juniper.

Wikipedia schreibt" Bei längerem Fasten wird der Proteinabbau zum Schutz der Organe gedrosselt." (https://de.wikipedia.org/wiki/Hungerstoffwechsel)

schlagwörter davon wären:

Hungerstoffwechsel
marasmus
Magersucht...

MissNau 17.7.2017, 12:53 

Ich meine - wenn man in einem Jahr (oder sogar länger) 40 bis 50 Kg abnimmt, um auf Normalgewicht zu kommen. Nicht zu schnell. Nicht zu dünn.

tortensc... 17.7.2017, 13:14 

Das hab ich mir schon gedacht. aber ich weiß ja nicht für was du die Erklärung brauchst. Und ein bisschen zuviel Wissen schadet dann auch nicht.
;)

arcticwo... 17.7.2017, 13:33 

Miss Nau, die Organe passen sich in einem gesunden Körper dem an, was benötigt wird. Darum sind männliche Herzen ( 280 - 340 g) größer als weibliche (230 und 280 g). Das Herz wächst vor allem in der Jugend stark, mit dem Älterwerden wächst es nur noch langsam. Es kann verfetten, aber das Fett wird wie anderes Fett mit der Fettreduktion wieder abgebaut. Der Muskel selbst aber verkleinert sich wenn, dann nur unwesentlich. Seine Größe wird vor allem bestimmt von dem, was es leisten muss. Wenn jemand z.B. intensiv Sport treibt, wächst das Herz, um genug Sauerstoff transportieren zu können. Unter Dauer-Überlastung kann es zu stark wachsen. Kritisch wird es ab 500 g aufwärts. (Stichwort Herzinsuffizienz). Aber unter normalen Umständen (herzgesunder Mensch mit ausreichender Ernährung, kein extremes Untergewicht) schrumpft es auch bei wenig Aktivität nie unter Normgröße, keine Sorge. Es ist dann wenig trainiert, aber nicht "zu klein".

Das Gehirn schrumpft im Alter ohnehin ein bisschen, aber es ist aus Sicht des Körpers das wichtigste Organ, das am meisten geschützt wird. Substanzabbau findet hier als letztes statt. Die Intelligenz ist ohnehin nicht unmittelbar von der Hirngröße abhängig, sonst wären Frauen per se dümmer als Männer. Dieses Gerücht aus alten Zeiten ist aber ja längst widerlegt. ;-)
Das Gehirn verfettet auch nicht. Im Gegenteil: Das Gehirn schrumpft bei fettleibigen Menschen! Jedenfalls bestimmte Teile davon degenerieren bis zu einem gewissen Grad, auch bei jungen Menschen. Und ihre kognitive Leistungsfähigkeit scheint im Zuge dessen tatsächlich abzunehmen, worauf entsprechende Tests hindeuten. Beeinflusst wird das offenbar vor allem vom Bewegungsmangel. Durch reichlich Bewegung kann man dem entgegenwirken, wie ja auch generell bewegung das Denkvermögen verbessert. Aber möglicherweise spielen auch Substanzen eine Rolle, die das gehirn schädigen, So genau ist das noch nicht erforscht. Dass Fettgewebe u.a. Hormone produziert, ist ja inzwischen nachgewiesen.

arcticwo... 17.7.2017, 13:33 

Also, gute Nachricht: Dem Gehirn tut eine Gewichtsreduktion auf Normalmaß gut, besonders wenn sie mit vermehrter körperlicher Bewegung einhergeht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Herz#Anatomie
http://www.spiegel.de/spiegel/a-653489.html

MissNau 17.7.2017, 13:46 

Danke. Ich habe darüber nachgedacht, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit einem enormen Übergewicht genauso große bzw. kleine Organe hat wie eine Frau bspw. mit 50 Kg. Und dann habe ich mich gefragt, was mit so jemandem passiert, der enorm abnimmt und auf Normalgewicht schrumpft, irgendwie müssen sich die Organe auch anpassen, oder?

UluKai 17.7.2017, 14:47 

"Wird dann das Herz nicht kleiner? Was ist mit dem Gehirn?"

Beim Herz bin ich nicht ganz so sicher, aber das Hirn wird beim Abnehmen nicht kleiner.
Blöd wird man nur vom Wichsen.

Diese Antwort wurde von arcticwolf entfernt. 17.7.2017, 15:12

arcticwo... 17.7.2017, 15:13 

a, die Organe passen sich an. aber zum Positiven hin. Das enorme Übergewicht ist ja der krankhafte Zustand gewesen, unter dem die Organe zu leiden hatten, indem sie verfetteten, unter Überlast arbeiten mussten usw.
Mit der Gewichtsreduktion können auch sie langsam wieder zum Normalzustand gelangen, oder sich ihm weitestgehend annähern, sofern es nicht so krass war, dass eventuelle dauerhafte Schädigungen eintraten.
So, wie eine Lunge sich allmählich weitgehend regenerieren kann, wenn man das Rauchen aufhört, sofern nicht bereits z.B. eine COPD eingetreten ist.

MissNau 17.7.2017, 16:15 

Ich frage auch, vor allem wegen des Herzens. ICh kannte jemanden - ein Mann - der hatte so eine im Krankenhaus betreute Shake-Diät gemacht - und nach kurzer Zeit Herzprobleme (durch die massive Abnahme) bekommen und musste mit der Diät aufhören.

UluKai 17.7.2017, 16:50 

Natürlich kann es bei einer massiven Abnahme zu Problemen führen, weswegen das oft unter ärztlicher Aufsicht gemacht wird.
Du schriebst anfangs nur von "enormer Abnahme", entscheidend ist aber auch der Zeitraum.
Nicht umsonst wird langsames Abnehmen allgemein empfohlen.

MissNau 17.7.2017, 17:44 

Ich habe geschrieben - mindestens über 1 Jahr oder länger...

christin... 17.7.2017, 17:49 

Kann jetzt nur mal aus meiner Erfahrung sprechen.
Habe innerhalb von 1,5 Jahren 59 kg abgenommen und eigentlich gar keine Probleme gehabt. Ganz am Anfang der Ernährungsumstellung hatte ich mal kurzzeitig das Gefühl, dass für einen kleinen Moment der Kreislauf etwas in den Keller geht. Aber immer nur für einen kleinen Moment und dann war wieder gut. Das waren aber auch nur die ersten Wochen, danach fühlte ich mich einfach immer besser, mit jedem Kilo das weg war.

juniper.... 17.7.2017, 18:10 

"irgendwie müssen sich die Organe auch anpassen"

Schon, aber wenn eine Fettleber abgebaut wird, ist das ja eine Entwicklung hin zum Normalzustand.

Was die Herzprobleme angeht - jeder Stoffwechsel ist halt doch ein bisschen individuell. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch Leute gibt, wo der Stoffwechsel eben nicht hinterher kommt. Machen 1000 Leute die gleiche Shake Diät wird es sicher 1 geben, wo der Organismus nicht nach Schema F reagiert.

Wer so eine Diät, überwacht im Krankenhaus (das lese ich als: stationär) macht, hat ja auch sicher schon wirklich massives Übergewicht. Genau aus dem Grund weil deutliche Nebenwirkungen möglich sind, wird so jemand ja auch im Krankenhaus überwacht.

Will heissen, ja, bei so einer Situation sind unerwünschte Verläufe möglich, aber das hat man ja bei jeder Therapie.

arcticwo... 17.7.2017, 21:30 

Eben. Und sehr wahrscheinlich wurde die Shake-Diät im Krankenhaus ziemlich rasant durchgezogen, so dass der massive Gewichtsverlust innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit erfolgte. Im Sinne einer Crash-Diät und deshalb unter ärztlicher Überwachung. Und nicht wie bei Dir mit schön langsamer Gewichtsabnahme. Vielleicht hatte er auch ohnehin schon Herzprobleme im Sinne eines metabolischen Syndroms oder bereits mehr als Folge davon.

Hast Du denn das Gefühl, dass dein Kreislauf ein bisschen spinnt? Falls ja, kann das derzeit natürlich auch an dem Wetter-auf-und-ab und zeitweiliger Schwüle liegen. Im Zweifel lass Dich beim Arzt doch einfach mal checken, Blutdruck messen und ein EKG schreiben.

juniper.... 17.7.2017, 21:50 

Blutdruckmessgeräte gibts übrigens für vernünftig wenig Geld zu kaufen. Da muss man dann nicht zum Arzt rennen für.

MissNau 17.7.2017, 23:42 

Ach, um mich geht es nicht, ich habe 20 kg abgenommen, dann wieder 15 zugenommen, dann wieder 20 abgenommen und so seit 3 Jahren. Fühl mich aber gut.

Diese Antwort wurde von heilermadeleine540 entfernt. 18.7.2017, 12:13

Edel1 18.7.2017, 17:51 

wenn Blutdruckmessgeräte aus medizinischen Gründen erforderlich sind. bekommt man sie sehr wohl vom Arzt auf Rezept verschrieben genauso wie Arzneimittel auch. Warum soll man dies auch nicht in Anspruch nehmen, dafür zahlt man ja auch genug Beiträge und Zuzahlungen; es bleiben dann immer noch genug Kosten übrig, die man selber bezahlen muss.

arcticwo... 18.7.2017, 18:40 

Hast Du eines verschrieben bekommen, Edel? Ich habe Bluthochdruck und musste mein vom Arzt angeratenes Messgerät selbst kaufen.

Irgend eines sollte man aber nicht nehmen, da nicht alle zuverlässige Werte messen. Ich habe nach Recherchen damals dieses gekauft:
https://www.amazon.de/Aponorm-Basis-Plus-Blutdruckmessger%C3%A4t-Warentest/dp/B004OCR11G
und bin damit zufrieden.

Aber zur anfänglichen Kontrolle auf Auffälligkeiten reichen sicherlich erst mal ein paar Messungen beim Arzt.

juniper.... 18.7.2017, 18:50 

Doch, das kriegt man verschrieben.

Ich hab eins verschrieben bekommen weil mein Blutdruck als Nebenwirkung nur bei 90/60 rumhängt. Ohne die Medikamente hätte ich so 120/130 zu irgendwas.

juniper.... 18.7.2017, 19:09 

Und auf Dauer ist das unschön anstrengend sich mit so einem niedrigen Blutdruck durch den Tag zu schleppen. Und immer dieses entsetzte "Kommen Sie denn damit zurecht??!" wenn die Arzthelferin auch nach 2 maligem Messen keine höheren Werte rauskitzeln kann.

Muss ich wohl, oder, wenn ich nicht den ganzen Tag im Bett liegen will.

Diese Antwort wurde von Flinkie entfernt. 18.7.2017, 19:36

arcticwo... 18.7.2017, 20:00 

Ja, Juniper, ich weiß. (tröst). Bevor ich Übergewicht bekam, also ca. bis Ende der Dreißiger, hatte ich auch immer viel zu niedrigen Blutdruck. Als junge Frau bin ich deshalb auch einige Male "umgekippt". Damals hieß es immer, dass man damit trotzdem steinalt werden könne.

Umso verblüffter war ich, als man das erste Mal zu hohen Blutdruck maß.

juniper.... 18.7.2017, 20:25 

Ich hatte nur einmal vor Jahren einen Wert von 150 zu ich weiss nicht mehr was (das war lange bevor irgendwas kritisch wurde). Panik bei der Arzthelferin. Ich sagt, nur, jetzt mal Piano - ich habe in der letzten Stunde fast 1 l Kaffee weggehauen und bin 50 km mit ÖPNV und Auto gehetzt weil ich den verd... Routinekontrollegynäkologentermin echt verpeilt hatte. Reaktion: Na, wenn Sie meinen... ja. meine ich.

Danach war auch nie wieder irgendwas derartiges.

Generell ist niedriger Blutdruck ja wohl in der Tat nicht gefährlich per se. Bloss wenn man umkippt (hab ich nie getan, ausser bei Anlässen, Blutspenden, Erkrankung etc.) und mit dem Kopf aufschlägt... kann auch böse ausgehen. Und seit neuesten wird diskutiert ob es evtl. an der Entstehung von Alzheimer beteiligt ist... wegen schlechterer Durchblutung etc... aber so allmählich hab ich das Gefühl dass so ziemlich alles Alzheimer und/oder Demenzverdächtig ist ausser vielleicht Sport.

Diese Antwort wurde von Flinkie entfernt. 18.7.2017, 20:32

Edel1 20.7.2017, 15:05 

ich habe mein Blutdruckgerät auch vo, Arzt verschrieben bekommen genauso wie Blutzucker-Messgeräte; die Verordnung ist zwar limitiert, man bekommt dies nur in bestimmten Abständen, das hängt von der Krankenkasse ab und wie du versichert bist.

juniper.... 20.7.2017, 19:18 

Ich werfe noch ein Gerät zur Messung des Gerinnungswertes hinterher... gibts auch auf Rezept wenn sinnvoll.

Immerhin sparen sich die Kassen ja Geld damit, weil, wer selbst misst (egal was nun, Blutdruck, Gerinnungswert, Zucker) ist wahrscheinlich seltener beim Arzt und verursacht weniger Kosten als wenn man ständig hinrennen muss.

Diese Antwort wurde von ReAnimator entfernt. 20.7.2017, 23:07

ReAnimat... 20.7.2017, 23:08 

Unter Umständen wird das Herz bei einer strengen Diät tatsächlich kleiner - und das ist auch gut so. Dann nämlich, wenn eine Lipomatosis cordis ("Herzverfettung") vorliegt.

Und wenn Du als "Organ", das sich verändern kann, auch noch den Penis gelten lässt: Der wächst dadurch zwar nicht wirklich, sieht aber größer aus, wenn das ihn zuvor umgebende Fetgewebe samt der oberhalb hängenden Plauze weg ist.

KeepWeig... 22.7.2017, 09:26 

"was passiert bei eine riesen Abnahme - so mindestens 40-50 Kg.? Wird dann das Herz nicht kleiner? Was ist mit dem Gehirn? "

Ich hab in 13 Monaten genau 50 Kilo abgenommen, 4-5 Monate weiter noch so ca. 4 Kilo. Insg. 54 Kilo Abnahme. Um ehrlich zu sein hab ich aktuell genau 16 Kilo wieder drauf, nach 3 Jahren.

MissNau, auch wenn diese Shake Diät unter ärztlicher Aufsicht geschah, kann ich mir nicht vorstellen, dass das gesund sein kann. Aber wahrscheinlich war der Mann vorerkrankt. Ärzte sind auch keine Götter in weiß und haben manchmal so komische Ideen....

Normalerweise befreit sich der Körper frohlockend vom Fettüberschuss und es dürfte zu keinen Komplikationen kommen wenn man an die 50 Kilo Fett abwirft. Voraussetzung ist selbstverständlich eine gesunde Ernährungsweise.

Zum Herz und Gehirn: Das Herz freut sich sicherlich über eine Gewichtsreduzierung, denn die Belastung, die es mit 50 Kilo mehr auf den Rippen aushalten musste, war schon enorm, denke ich. Aber jemand mit 50 Kilo Übergewicht bewegt sich ja auch nur so viel, wie es gerade nötig ist.
Zum Thema Gehirn würde ich mal vermuten, dass ein Gehirn von jemanden mit so extremen Übergewicht auch nicht seine volle Leistung entfalten kann, da ja die meiste Energie ständig für den Verdauungsprozess aufgebraucht wird. Nach oder während einer drastischen Abnahme ist es bestimmt leistungsfähiger. Abgebaut wird es während der Abnahme sicher nicht (lach). Oder wie meinst du das?

juniper.... 22.7.2017, 14:08 

das problem mit den massiven Abnahmen durfte sein wenn die Muskulatur angegangen wird. schliesslich ist das Herz auch ein Muskel oder geht der Körper erst an die äußere Muskulatur und wrst dann ans Herz wenn aussen nix mehr zu hoken ist.

juniper.... 22.7.2017, 14:09 

erst dann. nix mehr zu holen. sorry. handy.

Euloni 22.7.2017, 14:19 

Ich habe 43 kg abgenommen, 1 Jahr gehalten und nun 17 Kilo wieder drauf. KeepWeight, versteh mich nicht falsch, aber es ist irgendwie beruhigend, dass es nicht nur einem selbst so geht. Das es auch den erfahrensten und diszipliniersten FDDBlern passieren kann.

Mein Blutdruck war immer eher hoch. Aktuell ist er niedriger denn je. Um 100/60. Als ich superdick war, um 150/100, als ich am schlanksten war, 130/80. Das hängt von soo vielen Faktoren hat. Ob das Gehirn kleiner wird weiss ich nicht, lol - aber die Füße! ;) Jedenfalls haben stark Übergewichtige gehäuft erhöhten Hirndruck, pseudotumor cerebri, der sich mit der Abnahme gibt. Also win-win fürs Gehirn.

arcticwo... 22.7.2017, 17:09 

Juniper, ja, zunächst werden das Fettgewebe der Speicherfettdepots und die Skelettmuskulatur abgebaut. Von letzterer in den ersten zwei Wochen bis zu 75 g pro Tag, danach verlangsamt sich das durch Stoffwechselumstellungen auf ca. 20-25g tgl. Das ist im Zuge einer Abmagerung (Inanition) normalerweise der Fall bis ca. 80% des Normalgewichtes erreicht sind. Bis zu diesem Punkt sind die Veränderungen meist reversibel bei Besserung der Ernährungslage. Danach werden auch das Baufett und die übrige Muskulatur, auch die des Herzens sowie die Proteine der anderen Organe abgebaut, es kommt zu Funktionsausfällen, das Knochenmark wandelt sich in Gallertmark um. (Marasmus, Kachexie). Das führt in der Regel zu irreversiblen Schädigungen auch dann, wenn es gelingt, das Gewicht wieder zu steigern. Der Übergang ist allerdings fließend, die Begriffe sind nicht klar voneinander abgegrenzt und werden je nach Quelle unterschiedlich gebraucht. Unterschiede gibt es je nachdem auch nach Art der Mangelernährung, so führt z.B. isolierter starker Proteinmangel zu einer speziellen Erkrankung mit Ödembildung, dem Kwashiorkor.

arcticwo... 22.7.2017, 17:11 

Und wichtig für die Auswirkungen ist natürlich auch, ob ansonsten zumindest die übrigen Stoffe, wie Vitamine, Mineralien usw. in ausreichender Menge zugeführt werden.

juniper.... 22.7.2017, 17:20 

arcticwolf, klingt evolutionsbiologisch logisch. 80 % vom Normalgewicht, da muss jemand schon ordentlich in die Magersucht oder von aussen induzierte Hungersnot reingerutscht sein. Das wird dann von der Natur wahrscheinlich als tragbare Verluste einkalkuliert im Gesamtbild der Population. Pech natürlich fürs Individuum. Erklärt natürlich auch, warum die Todesrate bei Magersucht relativ hoch ist. Point of no return und so weiter.

arcticwo... 22.7.2017, 18:03 

Ja, das denke ich auch. Allerdings weiß ich nicht, ob bei der Festlegung "80%" von der Untergrenze oder der Mitte des Normalgewichtes ausgegangen wurde.

Eine Metastudie von 2010 zur Sterblichkeit in Bezug auf den BMI stellte fest, dass bei einem BMI von 17,5 das Sterberisiko bereits verdoppelt sei. Allerdings spielt da sicherlich auch eine Rolle, dass ein solcher BMI nicht selten auch von schwerwiegenden, auszehrenden Erkrankungen verursacht wird, die schon aus sich heraus tödlich verlaufen können. Dafür spricht, dass die Sterblichkeit in den ersten 5 Beobachtungsjahren größer war als danach.

2016 dann achtete eine neue Metastudie auf solche Zusammenhänge und bereinigte die Daten aus 239 prospektiven, zwischen 1970 und 2015 publizierten großen Kohortenstudien, um derartige Verzerrungen zu minimieren.
Ausgeschlossen wurden (nach einer allgemeinen Analyse, in der alle inbegriffen waren und Unterstudien zur Sterblichkeit in Bezug auf den BMI bei koronarer Herzerkrankung, Schlaganfall, einer Atemwegserkrankung und Krebs, die aber vergleichbare Kurvenverläufe zeigten) zur Bereinigung extreme BMIs (<15,>60), innerhalb der ersten 5 Jahre Verstorbene, alle Raucher und bereits chronisch Erkrankte. So blieben von 10 Mio. Datensätzen 4 Mio. übrig.
Ergebnis: Eine signifikant reduzierte Sterblichkeit besitzen über alle Kontinente hinweg Personen mit einem BMI zwischen 20 und 25. Mit dem Älterwerden verschiebt sich der Wert leicht nach oben (siehe der Smartbmi-Rechner, den ich hier manchmal verlinke).
Untergewicht hat ein vergleichbares Todesrisiko wie Adipositas Grad 1 und 2. Und bei Männern ist das Sterberisiko in Bezug auf einen abweichenden BMI deutlich höher als bei Frauen. So ist es bei Adipositas Grad 1 bei ihnen doppelt so hoch wie bei Frauen.
Es zeigte sich auch, dass das "Adipositas-Paradoxon" der vermeintlich geringsten Sterblichkeit bei leichtem Übergewicht verschwindet, wenn die Gruppe der innerhalb von 5 Jahren Verstorbenen aus der Studie heraus genommen wird.

arcticwo... 22.7.2017, 18:07 

Wobei die Evolution natürlich nichts als tragbaren Verlust einkalkuliert. Das ist bildlich sinnvoll für das Verständnis dessen, was passiert, aber de facto denkt die Evolution ja nicht, sondern es werden halt die Eigenschaften von Individuen weitervererbt und "überleben" somit, die sich vor ihrem Tod noch fortpflanzen konnten. Und das ist bei extrem abgemagerten Individuen eben meist nicht der Fall.

arcticwo... 22.7.2017, 18:12 

Übersichtlich und allgemein zugänglich wird die genannte Studie hier zusammengefasst, falls jemand daran Interesse hat:
http://www.dvgs.de/blog/item/56-zusammenhang-von-bmi-und-sterblichkeit-%E2%80%93-personalisierte-meta-analyse-%C3%BCber-zehn-millionen-menschen.html

arcticwo... 22.7.2017, 18:19 

Interessant ist übrigens auch diese Studie zum Sterberisiko bei Herzinfarkt bei Untergewicht:
https://www.kardiologie.org/herzinfarkt-untergewicht-birgt-per-se-ein-erhoehtes-sterberisiko/10052580
Unabhängig vom Allgemeinzustand sind die Überlebenschancen bei Untergewichtigen selbst nach vielen Jahren noch geringer als bei Normalgewichtigen.

Ich weiß, das wird zunehmend off topic, aber da wir ja schon einige Male darüber diskutierten, inwieweit der BMI und Untergewicht Einfluss auf das Sterberisiko nehmen, wollte ich Euch das nicht vorenthalten.

MissNau 22.7.2017, 22:23 

KeepWeight und Euloni, was muss man tun bzw. nicht tun, um nach so einer Abnahme nicht wieder zuzunehmen?
Ich meine, ich kenne KeepWeight von hier als eine der diszipliniersten... Das beruhigt einerseits, andererseits verzweifelt es.

juniper.... 22.7.2017, 22:43 

Naja, ob nun Mittelwert oder Untergrenze Normalgewicht als Ausgangspunkt. 80 % ist bei beiden Werten schon ziemlich wenig. Wobei hinsichtlich der Fortpflanzung noch zwischen weiblichen und männlichen Individuuen zu unterscheiden wäre - ein untergewichtiger Mann kriegt seinen Beitrag zur Fortpflanzung vielleicht noch hin, aber ein Kind auszutragen überfordert den Körper einer untergewichtigen Frau. Bzw. selbst wenn es noch bis zur Geburt kommt ist mit Schäden beim Kind zu rechnen. Keine guten Aussichten für die nächste Generation. Deswegen machts schon Sinn dass bei untergewichtigen Frauen die Natur irgendwann den Eisprung unterbindet.

Gewicht halten - tja, auch wenn ich in einer erheblich niedrigeren Gewichtsklasse spiele. Weiterhin mit Argusaugen auf die Kalorienaufnahme spitzen, Essfallen identifizieren und umgehen. Von nix kommt nix, auch keine Zunahme, also Kalorien bei 100 % halten. Man weiss ja in der Regel wo die Zunahme her kam, bzw. ob man nun Fressanfälle hatte oder ständig zuviel gefuttert hat oder das Essen als coping Strategie eingesetzt.

arcticwo... 23.7.2017, 00:15 

Ja, das ist bei beiden ziemlich wenig. Da ich aber hier jemanden habe, der seit sehr vielen Jahren in solchen Bereichen herumdümpelt, ohne dass eine weitere Steigerung realistisch wäre, wäre es für mich schon wissenswert, ob er (BMI 19 als Ausgangswert) derzeit bei 88% liegt oder (Mitte Normalgewicht als Ausgangswert) bei 74,6% oder (Körpergröße minus 100 als Ausgangswert) bei 69%. BMI 25 wird zum Glück wohl kaum als Ausgangswert genommen worden sein, damit wäre er bei 66%. Erfreulicherweise geht es ihm bislang vergleichsweise gut. Aber trotzdem macht man sich natürlich so seine Gedanken...

Und nochmals ja, hinsichtlich der Fortpflanzung wirkt sich Untergewicht bei Frauen natürlich stärker aus und dass der Eisprung ausbleibt ist sicherlich auch eine Schutzreaktion.
Aber die Sterblichkeit ist bei Männern höher. Insofern nützt ihnen die theoretische Zeugungskraft dann wohl auch nicht mehr viel, wenn sie sterben, bevor sie eine Gelegenheit dazu haben. Zumal bei sehr niedrigem Gewicht ja auch zunehmend Lethargie und körperliche Schwäche auftreten können, was einer etwaigen Fortpflanzung dann auch im Wege steht.

Ja, zum Gewicht halten würde ich dasselbe sagen. Darum gilt ja der Rat, die Ernährung so umzustellen, dass man sich dabei wohlfühlt und sie in der geänderten Form für den Rest seines Lebens beibehalten kann.

KeepWeig... 23.7.2017, 09:43 

"KeepWeight, versteh mich nicht falsch, aber es ist irgendwie beruhigend, dass es nicht nur einem selbst so geht."
Euloni, nein, da verstehe ich dich nicht falsch. Freue mich auch immer auf Gleichgesinnte zu treffen.

Das Niedrigstgewicht (BMI 21,7) konnte ich nichtmal ein Jahr halten. Ziemlich schnell kamen die ersten 5 Kilo drauf, dann nie nächsten 5 Kilo. Das konnte ich dann relativ lange halten, so ca. 2,5 Jahre. Dann hab ich jetzt in den letzten Monaten nochmal zugelegt :-( , zack insg. 16 Kilo mehr. Fühle mich wieder als Dicke, muss jetzt unbedingt gegensteuern, bin auch wieder häufiger hier.

Wie es dazu kam? Puh. Bin eigentlich schon etwas stolz aktuell nicht wieder das Höchstgewicht zu haben. Aber dazu darf es niemals kommen!!!!!
Die ersten Kilos kamen durch eine frische Beziehung. Hatte im wahrsten Sinne des Wortes einfach keine Lust mehr so extrem auf meine Ernährung zu achten, und das wendete sich dann ganz schnell in viel zu viel essen um. Erst gabs Sachen, die ich lange Zeit gemieden habe, hab davon dann auch gleich viel zu viel von gegessen. Dann kamen Fressanfälle hinzu. Die ersten konnte ich gut ausbügeln, aber dann nicht mehr. Hab heimlich gegessen, wenn mein Freund nicht da war. Und mit dem Freund auch noch gut gegessen. Dann hab ich im USA Urlaub nochmal richtig zugelegt, innerhalb 2 Wochen. Die insg. 10 Kilo Plus konnte ich dann anschließend sehr gut halten. Keine weitere Zunahme über fast 2 Jahre und auch keine Fressanfälle mehr, nur leichte Gewichtsschwankungen. Hatte keine Lust mehr auf Abnehmen, also hielt ich das Gewicht erstmal so. Der Gedanke wieder Heißhunger auf bestimmte Dinge zu kriegen hat mir richtig Angst gemacht! Also versuchte ich nur das aktuelle Gewicht zu halten, mit Erfolg.

In den letzten Monaten hab ich mich gehenlassen, zack nochmal 6 Kilo drauf. Fing auch mit einem Urlaub an, in dem ich mein Essverhalten veränderte und Sachen aß, die ich sonst nicht gegessen hätte. Hab das Programm dann zuhause fortgesetzt :-(

KeepWeig... 23.7.2017, 09:44 

Ich weiß ganz genau wo jedes einzelne Kilo hergekommen ist.

KeepWeig... 23.7.2017, 09:55 

"KeepWeight und Euloni, was muss man tun bzw. nicht tun, um nach so einer Abnahme nicht wieder zuzunehmen?"
Man kann mit viel Disziplin seine Abnahme halten. Aber irgendwann kann man keine Disziplin mehr aufbringen---verbraucht.

Was man braucht um die Abnahme zu halten? Antwort: eine Gehirnwäsche.
Es sitzt ganz tief in einem drinne, ob man in der Lage ist so viel zuzunehmen und auch wieder abzunehmen. Meiner Meinung nach ist das eine Charaktersache. Manche können es, manche nicht. Die, die es können, werden wohl ein lebenlang Probleme mit dem Gewicht haben. Es sei denn, sie können dauerhaft diszipliniert sein. Ein natürlich Schlanker braucht gar nicht so diszipliniert sein, bei dem läuft das automatisch. Und das ist der große Unterschied.

MissNau 23.7.2017, 14:44 

Ja, mich betrifft das auch. Seit 3 Jahren, immer wieder ab- und zunehmen. Höchstgewicht habe ich noch nicht, aber von 21 Kg. Abnahme wieder 15 zugenommen. Jetzt gerade wieder 3,5 runter, aber es fängt alles wieder von vorn an, die Scheife Hale, abnehmen kann ich super und ich muss nicht mal besonders viel verzichten. Nur ich kann auch anders und dann nehme ich zu.

Ich vergleiche das ganz gern mit dem Aufstehen, zumindest bei mir, ich stehe früh auf, um zu arbeiten, habe selbst auch kein Prblem, wenn ich mal um 5 aufstehen muss. Aber, wenn ich nicht muss, dann kann ich auch bis um 11 schlafen und das tagelang.

Ob man die Disziplin weniger zu essen als maneigentlich will ein ganzes Leben lang aufbringen kann, wage ich zu bezweifeln, aber was soll man machen, außer immer wieder probieren?

MissNau 23.7.2017, 14:45 

Sorry - Autokorrektur

juniper.... 23.7.2017, 16:30 

"Was man braucht um die Abnahme zu halten? Antwort: eine Gehirnwäsche."

Könnte man auch "Verhaltenstherapie" nennen. Klingt freundlicher.

Ja, das Essverhalten sitzt ganz tief, teils seit frühester Kindheit wo die Ernährungsfehler verankert sind. Teils auch etwas später.

Aus aktuellem Anlass (weil heute passiert) kann ich nur sagen, dass man am besten zum Ess-Snob mutiert. Im besten Sinne von: Nee, DAS Zeug tu ich mir, meinen Geschmacksnerven und meinem Körper NICHT an.

Heute ohne Frühstück aus dem Haus weil noch kein Hunger, auf ner Veranstaltung gewesen wo ich dachte dass es was gibt - gab aber nur labbrige Weissmehlbrötchen, Grillwurst, Pulled Pork mit Krautsalat und BBQ Sauce und Kartoffelsalat. Na gut, mein Mann bestellte sich Pulled Pork (das wir uns teilen wollten) und ich einen Kartoffelsalat. Kartoffelsalat war aus. Wahrscheinlich kein grosser Verlust, wenn ich mir die anderen Speisen anschaute, Pommes wollte ich nicht, also vom Pulled Pork eine Gabel voll probiert - igitt, das man das dem armen Schwein angetan hatte... vor allem die "BBQ" Sauce, die einfach nur irgendein Ketchup war. Eklig. Der Krautsalat war ähnlich mies. Es gab noch Laugenbrezeln, da hab ich mir dann 2/3 genommen, mein Mann den Rest.

Ja, ich hatte Hunger aber nicht genug um unbedingt was zu essen von dem Zeug. Früher hätte ich dann Pommes genommen. Aber seien wir mal ehrlich: Keiner von uns verhungert wenn man mal 4 h ein bisschen hungrig ist. Grossteil des Essens ist Gewohnheit und da muss man weg von.

Knackpunkt des ganzen: Man muss sich überlegen ob es einem die Kalorien wert sind. Oder welcher Leidensdruck grösser. Mehr kg oder jetzt halt mal ein paar h nichts essen oder nur ein paar Bissen für den gröbsten Hunger.

juniper.... 23.7.2017, 16:33 

Ich glaub auch nicht, dass das "Disziplin" ist - Disziplin wäre, wenn man sich zwingen muss das so zu machen, wenn es wirklich Verzicht ist. Das wird nicht ein Leben lang funktionieren.

Das muss wirklich eine Verhaltensänderung sein und von innen raus kommen dass man sich sagt, nee, ein Stück Torte war gut, aber zwei schmecken auch nicht doppelt so gut. Oder: Diese fettigen Pommes sind mir jetzt wirklich zu viel. Und ich denke, genau so läuft das bei Naturschlanken, plus noch ein bisschen sich reglementieren, bei grossen Kalorienbomben (siehe, 2. Stück schmeckt nicht doppelt so gut).

KeepWeig... 23.7.2017, 18:46 

Ja, manche sind halt gieriger und denen ist es dann auch egal ob es 2 oder 3 Stück Sahnetorte sind. Egal!!! ICH WILL JETZT SAHNETORTE!!!!! Scheiß auf meine Figur. Ich will jetzt den schnellen, sofortigen Genuss!!!! Was morgen ist, ist mir egal!!!
Oder abends auf der Coucht vorm TV: Ich esse jetzt noch die Packung Eis komplett auf. Ist gerade so gemühtlich und ich spüre ja gar nicht, dass mir Spaziergänge schon wieder schwerer fallen als noch mit 16 Kilo weniger. Auf der Couch fühle ich mich soooo leicht. Was morgen beim Gassigehen ist, ist mir jetzt egal, ich will jetzt das komplette Eis auffressen.

Das ist einfach nur dumm und undiszipliniert. Aber der sofortige Genuss ist in dem Moment viel mehr wert.

juniper.... 23.7.2017, 19:36 

ICH WILL JETZT SAHNETORTE!!!!!

Ja - aber warum dann drei Stück? Warum die ganze Packung?

Angst zu kurz zu kommen? Nicht genug ab zu kriegen? Als Kind permanent um was auch immer kämpfen müssen?

Ich geh da jetzt einfach von mir aus, weil ich auch so ein Die-ganze-Packung-auf-einmal-Leerer war. Das kann bei dir oder jemand anders ganz anders aussehen, aber schau Dir an WARUM du eben 3 Stück isst und nicht nach 1 Schluss oder nicht einen Rest in der Packung lassen kannst. Physiologischer Hunger isses nicht, so viel ist klar.

Bei einer Magersüchtigen oder wenn jemand eine strikt niedrigkalorische Diät macht, wenn da der Körper nach der ganzen Packung Eis schreit ist logisch. Wenn aber eigentlich ausreichend Kalorien da sind - dann ist es was anderes. Oder der Körper will Eiweiss. Bestimmte Vitamine. Oder Mineralstoffe - ich habe immer zuwenig Eiweiss gegessen (so 40/50 gr am Tag), bzw. so das absolute Minimum. Warum spielt keine Rolle, jedenfalls hat mein Körper mir schon irgendwie diffus "Hunger" signalisiert. Den ich dann mit KH (weil ich wollte ja auch wenig Fett, ist ja angeblich so ungesund) "gestillt" habe. Nur dass es nicht funktionierte, weil ja immer noch zuwenig Eiweiss da war.

Will sagen, das ganze ist auch sehr komplex und nicht nur mit einem Auslöser behaftet.

Martha J... 23.7.2017, 20:05 

Bei so 50kg Ausgangsgewicht kann man sich da Gedanken machen. Ansonsten erst einmal 5 kg abnehmen &#128516;

juniper.... 23.7.2017, 20:56 

Bei 50 kg Ausgangsgewicht erst mal 5 kg abnehmen? Ah ja. Mach doch mal vor.

Und Gedanken machen über was? Dein post ist ein wenig kryptisch.

Diese Antwort wurde von MissNau entfernt. 23.7.2017, 21:21

MissNau 23.7.2017, 21:23 

Ich kann KeepWeight nur beipflichten, der sofortige Genuss ist manchmal wichtiger als alles andere. Das ist bei manchen Menschen so. Und DIE GIER. Viele würden das gar nicht verstehen, was das heißt und wie schwer es einem fällt der Gier zu widerstehen.

Ein kleines Beispiel von heute - ich bin bereits in 5-ten Kontrollwoche - heute spaziere ich mit 2 Freundinnen durch die Straße, gegenüber eine Eisdiele und ich die ganze Zeit dahinschauend und überlegend, gönne ich mir jetzt ein Eis, kann ich es mir erlauben oder eher nicht. Beide Freundinnen - schlank, versteht sich - schauen nicht mal hin. Zumindest die eine wohnt in der Straße und weiß mit Sicherheit, dass es dort eine Eisdiele gibt. Wir waren dann Kaffeetrinken, ich hatte ein Milchkaffee, das hat mich gesätigt, auf dem Rückweg wieder an der Eisdiele vorbei, und wieder die gleichen Gedanken, soll ich, soll ich nicht. Die zwei anderen - nicht mal mit einem Blick die Eisdiele gewürdigt.. Ich in Gedanken - siehst du, du wirst es nie schaffen, wieviele Monate, Jahre schaffst du immer wieder zu widerstehen, das ist doch sehr unrealistisch, dass du es auf Dauer schaffst. Versteht das jemand? Und die grundsätzliche Problematik?

juniper.... 23.7.2017, 21:30 

Ja, ich weiss was du meinst. Und meine Frage ist, woher kommt diese Gier? Oder nimmst du das als natürliche Gegebenheit hin?

"Zumindest die eine wohnt in der Straße und weiß mit Sicherheit, dass es dort eine Eisdiele gibt"

Genau. Und sie weiss, dass sie jederzeit wenn sie das möchte da hin gehen und ein Eis essen kann. Dieses "ich muss das JETZT haben" kommt doch irgendwie daher (meine ich), dass man Angst hat, wenn man in Zukunft das möchte es eben aus welchem Grund einfach nicht mehr verfügbar sein wird.

"DIE GIER. Viele würden das gar nicht verstehen, was das heißt und wie schwer es einem fällt der Gier zu widerstehen."

Ich habe im Laufe der Zeit eine Menge Raucher kennen gelernt. Was du beschreibst ist genau der Prozess, wenn Leute versuchen, sich das Rauchen ab zu gewöhnen. Bei mir waren es andere Sachen, schwächer ausgeprägt aber vorhanden.

MissNau 23.7.2017, 21:41 

Ich denke ja - der Appetit, die Gier, wie auch immer man es nennt, ist angeboren. Und dazu kommen men dann die Verhaltensweisen, die man sich über Jahrzehnte angeeignet hat. Ich selbst bin nicht zu kurz gekommen, ich erstes Kind, erste Enkelin und mir fehlte nichts. Nur, die Verhaltensweisen, das Dicksein, das gleiche hat auch mein Vater. Ich komme nicht umhin, zu denken, dass das doch genetisch ist.

MissNau 23.7.2017, 21:43 

Ich esse auch keine 2 Stück Kuchen, sondern 1 Stück, aber am nächsten Tag ein Eis, am übernächsten wieder was anderes.... darüber haben wir doch schon oft geredet, dass es nicht immer Riesenmengen sind, um sich 20-30 Kg Übergewicht abzufuttern.

arcticwo... 23.7.2017, 22:10 

Es scheint oft auch emotionale Belohnung dahinter zu stecken.
Dass die Gier nach mehr, obwohl man schon etwas davon hatte, nicht in jedem Fall signalisiert, ich brauche noch mehr von einem bestimmten Stoff, der mir fehlt (das kann natürlich auch sein), sondern unabhängig davon auch: ich brauche noch mehr von dem Gefühl, das es mir gibt, wenn ich das, wonach ich giere, im Mund habe. Zuwendung, Geborgenheit, Trost, Entspannung, was auch immer damit emotional verbunden wird.

Ich denke, da hilft nur, zu versuchen, sich diese Gefühle so gut wie möglich bewusst zu machen und nach anderen, ergänzenden Wegen zu suchen, wie man sich diese Gefühle gezielt beschaffen kann, ohne dass die Form der Befriedigung einem schadet.
Die Lösung dafür liegt sicherlich bei jedem woanders.

Und versuchen, zu vermeiden, diese kalorienreichen, nicht stoppbaren Lebensmittel unter Stress zu essen. Denn dann ist die Gefahr groß, dass man sie unaufmerksam und nebenbei schneller in sich hineinstopft als die Gefühle, nach denen man sucht, hinterher kommen und sich entfalten können.
Sondern erst den Stress irgendwie anders so gut es geht abbauen, zunächst auf etwas kalorienarmem herumkauen, wenn man dazu orale Beteiligung braucht, und abwarten, bis man die Möglichkeit hat, sich wirklich bewusst darauf zu konzentrieren, wonach man giert und dabei dann möglichst intensiv und langsam Geruch, Geschmack, Konsistenz wirken zu lassen, so dass die Gefühle, die man damit verbindet, auch bei kleinen Mengen schon möglichst intensiv wahrgenommen werden können.

Das könnte man, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, handhaben wie eine kleine Zeremonie, die nur von Zeit zu Zeit inszeniert wird und durch ihren klaren Ablauf eine natürliche Begrenzung hat, welche ein Ausufern verhindern kann.
Z.B. könnte man sich sagen, dass man einmal pro Woche ins Eiscafé darf und dann jedesmal genau eine Kugel zu einer Tasse Kaffee bestellen und schön langsam genießen darf, bis man alle Sorten einmal durchprobiert hat.

MissNau 23.7.2017, 23:03 

arcticwolf, darf ich fragen wie schnell hast du die 30 Kg abgenommen und bist du nun noch am abnehmen oder am halten?

MissNau 23.7.2017, 23:03 

Sorry, es sind wohl 24, diesen Bereich kenne ich auch..

arcticwo... 24.7.2017, 00:35 

Doch, MissNau, ist schon richtig, ich habe auch mal 30 kg abgenommen. Das war 2008.

Allerdings war damals der Auslöser eine anfangs ziemlich rigide Auslassdiät aufgrund von diversen Allergien. Damals habe ich von Mai bis November von 98 auf 68 kg abgenommen. Also vergleichsweise flott.
Das Gewicht hielt ich damals ungefähr ein Jahr. Bereits währenddessen fing meine Umgebung an zu meckern, ich solle doch endlich wieder "normal" essen. Daraufhin gewöhnte ich mich wieder an "normales" Essen, also weitestgehend so, wie die Menschen in meinem Umfeld aßen - und nahm nach und nach wieder zu. Bis auf 90,6 kg im April 2015.

Da hatte ich die Faxen dicke und beschloss, mir von niemandem mehr reinreden zu lassen. Ich informierte mich und nahm diesmal gezielt und gut durchdacht ab. Von April 2015 bis Dezember 2016 23 kg. Dann langsam noch ein Kilo. Seitdem stagniert es weitgehend, mal ist ein Kilo wieder drauf, dann wieder unten.
Ich möchte schon gerne noch 3-4 kg loswerden, aber nicht um jeden Preis.
Der Muskelaufbau hat Vorrang. Und wie ich mich fühle. Da ich außerdem nur unregelmäßig und in der Summe erheblich zu wenig Schlaf abbekomme und zudem ziemlich viel Stress kompensieren muss, ist das nicht so einfach zu bewerkstelligen wie am Anfang. Denn ich kann es mir in meiner Lebenssituation nicht leisten, hungrig und schlapp durchs Leben zu schlurfen, sonst bekomme ich nichts auf die Reihe. Ich will auch keine der erarbeiteten Muskeln mit dem Restspeck wieder verlieren.

Derzeit bekomme ich Hunger und regeneriere schlechter, wenn ich versuche, ein paar Tage am Stück ein Defizit einzuhalten. Also esse ich mich satt. Vielleicht braucht mein Körper angesichts der Belastung einfach eine Pause vom weiteren Abnehmen.

Macht ja nichts, ich trage Kleidergröße 38/40 und halte das Gewicht, habe auch alle größeren Kleidungsstücke verschenkt oder umgearbeitet (bzw. bin noch dabei), so dass ich keinen Plan B mehr im Hintergrund habe. :-)

Nie wieder zunehmen ist und bleibt die Devise.

KeepWeig... 24.7.2017, 07:07 

"Ich komme nicht umhin, zu denken, dass das doch genetisch ist. "

MissNau, seit meinem 11. Lebensjahr beobachte ich mein Essverhalten. Vorher war alles gut. Bis mir mal jemand sagte, ich müsse aber aufpassen sonst würde ich so dick wie meine Tanten. Seitdem ich mein Essen beobachte, ist die Gier größer geworden, definitiv! Hat wohl auch viel mit dem Verbot zu tun. In dem Moment als man mir das mit den Tanten sagt, schlang ich eine gute Portion Milchreis mit Dosenfrüchten runter, das vergesse ich nie!!! Zu dem Zeitpunkt war ich nicht dick. Richtig gierig wurde ich während und nach der Ausbildung, mit dem ersten Freund immer schön Pizza bestellt. Eigenes Geld gehabt. Dann war ich das erste Mal dick. Und seitdem immer ein Auf und Ab. Schlank----Dick----halbwegs schlank----dick----ganz schlank----ganz dick etc.
Nach und während der Ausbildung hab ich mit Sicherheit abends aus Belohnung heraus viel gegessen. Die Zeit seitdem ich im Berufsleben bin, fand ich immer schon grausig. Hab mich noch nie so richtig wohl gefühlt bei der Arbeit, hab wohl auch den Beruf verfehlt. Viel Sitzen, Stress mit Vorgesetzten, abends schön eine Pizza mit dem lieben Freund.
Ich glaub bei mir liegts auch viel an der Unzufriedenheit.
Später als ich dann auf Diät war und mir angewöhnt hatte bestimmte Sachen zu verbieten kam noch der Heißhunger dazu.

Ich würde mich als eine nicht ausgeglichene Person bezeichnen. Von ein Extrem ins andere.

Das mit der Eisdiele und deinen schlanken Freundinnen kann ich mir nur damit erklären, dass deren Bedarf gestillt ist. Ist mein Bedarf gestillt, sehe ich auch keine Eisdielen. Umgekehrt suche ich förmlich danach. Unterzuckerung/bzw. bestimmter Nährstoffmangel gepaart mit Verboten.

juniper.... 24.7.2017, 09:18 

arcticwolf, danke für die Ausführungen zum emotionalen Aspekt. Das meinte ich. Ich bin (war?) auch ein Stressesser - das "Notfall"Snickers lag quasi immer in der Büroschublade - bei wochenlang 10 h am Tag waren das ziemlich viele die im Lauf der Zeit weg gingen. Und kg drauf. Eigentlich erstaunlich, dass ich nicht noch mehr zugenommen habe. Sinnvoll wäre gewesen, sich ein paar Karotten hin zu legen, ein Teil der Ess-Befriedigung beim Snicker war nämlich durchaus das krachige Draufbeissen und Kauen. So ein Snickers bietet ja doch etwas mehr Widerstand als z.B. ein Milky Way (die ich noch nie mochte).

Miss Nau. "Nur, die Verhaltensweisen, das Dicksein, das gleiche hat auch mein Vater. Ich komme nicht umhin, zu denken, dass das doch genetisch ist."

Dann kann - ein Teil -genetisch sein. Aber ein Teil auch die Verhaltensweisen. Das ist ja das vertrackte. Man bekommt von den Eltern im Regelfall (Adoption aussen vor) beides mit. Die Genetik UND die Verhaltensweisen. Wie will man da auseinanderdröseln was selbst für einen der stärkere Einfluss ist? Kann man nicht. Man kann eben nur ansetzen und schauen was geht und das Verhalten ändern.

Nochmal, unsere Gesellschaft fordert uns quasi an allen Ecken auf über Bedarf zu essen. Teils mit subtilen Methoden (Werbung), teil mit brachial emotionaler Erpressung (weil man ja kein liebes Kind/Partner ist wenn man das jetzt nicht schluckt - in jedem Sinne).

Und dann instrumentalisieren wir das Essen, immer schön rein damit, damit andere Sachen auch unten/drin bleiben....

Allgemeine Unzufriedenheit, ja das kenne ich auch. Hamsterrad und keine Möglichkeit auszusteigen, zumindest sieht man keine egal wie man es dreht und wendet. Und dann irgendwie weiter machen...

juniper.... 24.7.2017, 09:23 

Ich habe das auch mit etwas zuviel Essen kompensiert und einen fettigen Körperschutzpanzer mit geschleppt.

Mein Körper hat dann vor einigen Jahren die Notbremse gezogen und mir eine lebensbedrohliche Erkrankung serviert. Die mich durchaus einschränkt, mir aber eine Menge Freiheit gab um die ich vorher erfolglos gekämpft habe. Plötzlich ging Teilzeitarbeit mit wirklich wenig Stunden, jeder hats verstanden wenn ich gesagt hab, nee, das wird mir jetzt zuviel. Mir gings aber auch wirklich super mies und das über mehrere Jahre. Aber: Raus aus dem Hamsterrad. Uff.

Andererseits hab ich jetzt eine chronische Erkrankung, die mich weiterhin ausbremst, nach ärztlicher Meinung bis an mein Lebensende, Dauermedikation, jede Menge Arzttermine, frühe Ermüdung. Hoher Preis aber ich will mal nicht meckern, hätte alles auch noch sehr viel schlimmer laufen können und so wie es derzeit ist, komme ich ganz gut zurecht. Und der medizinischen Statistik werde ich auch noch eins überbraten.

Diese Antwort wurde von MissNau entfernt. 24.7.2017, 09:49

MissNau 24.7.2017, 09:50 

Hallo KeepWeight, ich glaube, wir sind uns ziemlich ähnlich, in Sachen Abnehmen. Bei mir ist es auch so, dass ich schon mal auch 30 Kg runter hatte, und die wieder drauf. Seit 3 Jahren tracke ich hier und die Kurve sieht unfassbar aus, es gibt NUR Höhen und Tiefen, aber das im Wechsel. Schön erschreckend.

Das mit der Eisdiele, ich weiß nicht, ob du mit Bedarf das physische meinst, mein Bedarf war physisch jedenfalls gedeckt, da ich extra vorher Mittag gegessen habe, damit ich nicht im Cafe in der Versuchung kommen einen Kuchen zu essen (was auch gut geklappt hat), und Eis verbiete ich mir nicht, in der Bilanz wäre es noch drin gewesen und ich erlaube mir Eis in den letzten Tagen hin und wieder. Also, es war weder verboten, noch hatte ich Hunger. Es war einfach so, dass wenn ich Essen sehe, meine Antennen hochgefahren werden, weil ich einfach beim Essen schwach werde und weil Essen eine Anziehungskraft auf mich ausübt. Das hat mir wieder gezeigt, dass ich noch laaaange kein schlankes Denken habe und vermutlich nie haben werde. Ich habe die 2 beim Zurückgehen extra beobachtet und habe insgeheim gedacht - wie konnte es sein, dass sie sich jetzt durch das Eis nicht angezogen fühlen.

MissNau 24.7.2017, 09:59 

Juniper, was ich mit Genetik in meinem Fall meine - weder ich, noch mein Vater waren als Kinder dick. Das kam erst später, bei mir in der Pubertät, da war ich etwas stämmiger gebaut als die anderen. Was wir beide mit meinem Vater gemeinsam haben, wir benutzen das Essen als emotionaler Dämpfer, wenn ich beobachte wie er isst, dann bin ich genauso, ich habe seine Verhaltensweisen übernommen, und ich meine das hat sich genetisch übertragen, vermutlich, weil ich den gelichen Charakter habe. Wer weiß das schon genau. Aber schön erschrecken, da der andere Teil der Familie ultraschlank ist.

MissNau 24.7.2017, 10:11 

arcticwolf, 68 Kg. - das hatte ich auch mal, nur kurz gehalten. Da ich 1,65 groß bin, wären 68 Kg für mich ein Traum. Werde ich aber vermutlich nie halten können, weil ich seit meiner Jugend (Abgesehen von nur ganz kurz) nie so wenig gewogen habe.

juniper.... 24.7.2017, 10:21 

Ja, wahrscheinlich ist es beides.

Und ist ja auch eine Frage des Körperbaus - wer eben das passende Verhältnis von Knochenlänge in Armen und Beinen zur Beckenbreite nicht hat, der/die wird nie diesen schlanken grazilen Typ haben. Und das kann man eben auch mit noch so viel Essen kontrollieren nicht verändern.

MissNau 24.7.2017, 10:29 

Das will ich auch gar nicht verändern, mit meinen Proportionen bin ich zufrieden und ich finde eine weibliche Figur, weibliche Rundungen super. Es ist nur so, wenn ich mich nicht kontrolliere, steigt mein Gewicht wirklich ins unermessliche, ich würde ein BMI von knapp unter 30 für mich als perfekt hinnehemen, wenn ich das nur auf Dauer halten könnte. Kann ich aber nicht und dann steigt das Gewicht in unakzeptablen Bereichen, was auf Dauer sicher nicht gesund sein wird.

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