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Orthorexie

UluKai

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Orthorexie

Kategorie: Ernährung (12.4.2018)

Ein, wie ich finde, lesenswerter Artikel über eine heute weit verbreitet Essstörung

https://www.spektrum.de/news/orthorexie-wenn-gesund-essen-zur-krankheit-wird/1555852

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IngeBinge 12.4.2018, 10:13 

Hier kannst du den Test machen
https://www.feel-ok.ch/de_CH/jugendliche/themen/ich_und_mein_gewicht/rund_ums_thema_essstoerungen/tests/finds_raus/test_orthorexie.cfm

Nala1985 12.4.2018, 10:18 

Danke, find ich auch interessant!

vilovsan... 12.4.2018, 10:20 

Interessant, stimmt.
Sich richtig zu ernähren ist heute aber auch schwieriger denn je. Zu viele Ess-Philosophien stehen zur Auswahl, und alle versprechen, der einzige Weg zu einem gesunden, langen Leben zu sein. Der Mensch ist und war schon immer, biologisch gesehen, ein Allesesser. Von daher ist gesunde Mischkost für mich der beste Weg. Schwierig wird es, meiner Meinung nach, wenn die Gedanken nur noch um Nahrung kreisen. Darf ich, darf ich nicht? Ist das jetzt gut für mich und meinen Körper? Hier ist es traurig zu sehen, dass Nahrungsauswahl und die Aufnahme der Nahrung schon fast religiös zelebriert wird. Jeder hat seinen Heilsbringer gefunden und missioniert die ,,Ungläubigen".

IngeBinge 12.4.2018, 10:44 

Ich stimme vilovsan da voll und ganz zu...
Jeder sollte für sich das richtige finden... es dann aber niemandem mit Gewalt aufdrücken wollen.
Ein paar Tipps austauschen ist aber immer interessant und auch ein Grund, warum ich hier überhaupt angemeldet bin...
Sich bewusst zu ernähren ist auch keine Krankheit!
Krank wird es, wenn man sich zwingen will und sich zum kontrollfreak entwickelt.
Nahrung ist zwar lebenswichtig aber sollte nicht das Leben bestimmen.

juniper.... 12.4.2018, 13:06 

"Nahrung ist zwar lebenswichtig aber sollte nicht das Leben bestimmen."

Stimmt. Nur dass bei Orthorexie genau diese Grenze überschritten wird. Und dann IST es eine Krankheit, genauso wie Anorexie über die Grenze des Schlank Seins hinaus in lebensbedrohliches Untergewicht abgleitet.

Powerliz... 12.4.2018, 14:10 

"Nahrung ist zwar lebenswichtig aber sollte nicht das Leben bestimmen."

Köche, Bäcker, Winzer, Bierbrauer, Restaurantkritiker .... und der eine oder andre Gourmet werden das aber auch anders sehen ;o) SCNR ;o)

Bei mir rangiert Essen und Trinken SEHR weit oben in der Rangfolge der Dinge, die das Leben lebenswert machen und sind folglich auch ein Stück weit mitbestimmend beim Grad der Lebenszufriedenheit. In meinem Alter laufen guter Wein, würziger Käse, frisches Brot und edler Schinken langsam dem Sex den Rang ab!

Kommt schon auch immer noch darauf an, in welcher konkreten Art und Weise die Lebensbestimmung stattindet.

tortensc... 12.4.2018, 14:34 

"Nahrung ist zwar lebenswichtig aber sollte nicht das Leben bestimmen."
"Bei mir rangiert Essen und Trinken SEHR weit oben"

naja ich würde auch sagen das tolles Essen sehr viel mit Genuss und Lebensfreude zu tun hat. Aber was Inge meint ist doch imer Grunde was anderes.

Es macht doch einen Unterschied, ob ich mit Hingabe koche was mir und meinen Lieben am Ende sehr gut schmeckt oder gemütlich ins Restaurant zu gehen.
oder ob ich den ganzen Tag darüber nachdenke was ich denn heute wohl noch essen darf- und auch keine spontanität zulassen kann.

aber es ist schon so- ob man krank ist hägt davon ab oder es mich selber stört/einschränkt bzw. mir tatäschlich eine Mangelernährugn anzüchte.

Powerliz... 12.4.2018, 14:52 

Tortenschnitte, wir meinen glaube ich dasselbe. Und mir ist auch klar, was Inge meint.

Mir ging es ausschließlich darum, der Aussage, dass es negativ ist, wenn Essen einen hohen Rang im Leben einnimmt, die Absolutheit zu nehmen. Weil es nicht das erste Mal ist, dass es mir auffällt und mich auch befremdet (was nicht heißt, dass ich es nicht trotzdem bis zu einem gewissen Grad verstehen und nachvollziehen kann):

Insbesondere in Abnehmkreisen und dort, wo dem Äußeren ein hoher Stellenwert beigemessen wird aber auch im Bereich Gesundheit und Sport wird oft (nicht immer! Aber ich meine: überwiegend) die Nahrungsaufnahme als eine Art Feind gesehen. Böse, gemein, hinterhältig ... zu bekämpfen! Weil man ja nunmal nicht ohne den Gegner kann ohne zu sterben, wird ihm alles genommen, was ihn verführerisch machen könnte. Ausgekleidet, nackt, degradiert, in Fesseln gelegt - oft geht es soweit, dass auch Umgebungen und Kontexte, in denen er etwas aufgepeppter auftaucht (jahreszeitliche Feste, Familienfeiern, soziale Anlässe jeder Art) gleich mitverteufelt und runtergemacht werden als nur notgedrungen ertragene Umstände und Zumutung. Häufig nur deshalb, WEIL dort traditionell besonders ausschweifend und schmackhaft gegessen und getrunken wird.

Ich will und sollte zwar abnehmen und gehöre zu denen, die sich dem Gegner mit Namen: Völlerei und Genuss nur zu gerne in die Arme werfen. Und mir ist aus diversen Gründen (Gesundheit, Optik, Sporttauglichkeit) klar, dass er nicht die alleinige Herrschaft über das Leben erhalten sollte. Eine gleichberechtigte Liebesbeziehung wird es aber immer bleiben zwischen mir und dem Essen. Kompromisse auf beiden Seiten und die Liebe hat hoffentlich Bestand ;o)

juniper.... 12.4.2018, 16:24 

genau was du beschreibst ist aber doch Kennzeichen der Orthorexie. Es geht dabei ja nun gerade nicht darum, dass man Essen und Trinken schätzt, sondern alles (inkl. sozialer Kontakte und Genuss) der "gesund" Einschätzung hintenan gestellt wird.

Wobei "gesund" ja auch so ein Gummi Begriff ist der im Prinzip nichts aussagt, bzw über den man sich einig ist. Höchstens darüber, dass Zucker und Weißmehl zumal in grossen Mengen als "ungesund" zu klassifizieren sind. Dann gehts aber schon los mit der noch zu tolerierenden Menge und allen anderen Lebensmitteln.

Powerliz... 12.4.2018, 19:10 

Meinst du mich, Juniper? Wieso -aber doch - ? Habe doch nie was anderes behauptet. Ich war nur auf die mehrfach von anderen unterstrichene Aussage angesprungen, dass Essen nicht das Leben bestimmen sollte. Habe aufgezeigt, dass das auch ohne Orthorexie der Fall sein kann.

Bei mir zum Beispiel ;o) und ich bin wahrlich WEIT entfernt von dieser Störung. Massenhaft Macken - aber DIE garantiert nicht.

Deshalb kann und will ich zum Thema selber auch nix schreiben. Jo, gibts halt. Ist kein Thema, das mir nahe käme und dass reichlich Leute rumlaufen, die das in unterschiedlichen Ausprägungsgraden haben .. kannichjanichtändern ...

juniper.... 12.4.2018, 23:00 

Ja, es war eine Antwort zu deinem post.

Ich glaube das mit dem "Leben bestimmen" gibts in verschiedenen Ausprägungen.

Und die Genuss-Bestimmung ist nicht gemeint bei Orthorexie. Sondern dann, wenn die Leute sich damit eben einschränken, und nicht mehr in der Lage sind am normalen sozialen Leben teilzunehmen. Oder Lebensmittel als "gefährlich" und "böse" und "verboten" einstufen. Also was ganz anderes als was du meinst.

Powerliz... 13.4.2018, 06:15 

Juniper, wir schreiben und lesen offensichtlich ein wenig aneinander vorbei und alles, was ich jetzt dazukritzeln könnte, würde niemandem was bringen aßer noch mehr Verwirrung. Nur soviel:
Ich meinte ganz was anderes als du meinst, dass ich meinte ;o)

Lenke ich also einfach den Blick auf die im Artikel genannte Umfrage danach, was die höchste Priorität beim Essen hat. Ich hätte - wie 41 Prozent der Befragten - geantwortet; Hauptsache lecker.

Kräuterg... 13.4.2018, 06:46 

Ich hab bei dem Test schon 4 von 11 Punkten bekommen huch

Wobei ich die Frage danach ob ich meine Mahlzeiten für mehrere Tage plane etwas zwiespältig sehe. Ja, tue ich - damit ich planvoll einkaufen kann! Milionen Muttis machen das so und achten drauf, dass was gesundes auf den Tisch kommt. Sind die nu alle krank?

Ich sehe echt ein, dass man es auch mit "gesund" übertreiben kann. Mir schwirrt irgendwo ein Fall von einer jungen Frau im Kopp rum, die nur noch Tomate und Gurke aß, weil sie alles andere als zu ungesund einstufte. Das ist selbstverständlich ein behandlungsbedürftiges Problem.

Da bin ich doch der Meinung, dass mir das nicht passiert.
Ich esse einfach zu gerne. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass gesund und lecker sich nicht ausschließt und man für richtig gutes Essen, welches es nicht so oft gibt, definitiv auch mal ne Ausnahme machen kann.

Letztendlich isses halt immer ein Problem, wenn man es mit irgendwas übertreibt.

8firefly8 13.4.2018, 17:25 

6 von 11 :D
muss aber zugeben, dass viele fragen mein ehemals essgestörtes ich angesprochen hat. sachen wie mahlzeiten planen oder gewissen lebensmittel wegen "gesünder" wählen sehe ich aber nicht als soo dramatisch an. klar verzichte ich hier und da, aber eben weil ich weiß, dass nur pizza, nudeln und schokolade eben weniger mikronährstoffe haben als wenn ich ab und zu verzichte und dann eben brokkoli esse anstatt fastfood.
ich schließe mich da auch powerlizzy an...essen kann schon einen hohen stellenwert haben, so lange es aber nicht das leben gänzlich bestimmt (oder maßgeblich für einige entscheidungen ist), sso sehe ich da kein problem.
"Jeder hat seinen Heilsbringer gefunden und missioniert die ,,Ungläubigen"."
OH JA!!! wie recht du hast...

juniper.... 13.4.2018, 17:44 

"Sind die nu alle krank?"

Natürlich.

Irgendwo muss die Klientel doch her kommen...

Mit mir haben sie allerdings Pech - 2 von 11, dat wird nix mit der Diagnose.

Powerliz... 14.4.2018, 07:44 

Die Tests wenden sich (siehe URL) ausdrücklich an Jugendliche. Da falle ich ausdrücklich nicht drunter. Wollte mir z.B. den Anorexietest auch angucken und habe nur die Möglichkeit, mich als Mädchen unter 14 oder junge Frau über 14 Jahre einzutragen. Was ja noch passen könnte. Schon bei der nächsten Frage wird es kniffelig weil sie wissen wollen, ob ich meine Monatsblutung schon seit mehr als drei Monaten nicht mehr habe. Ähhm ... JA ... trifft zu ... ist aber mit 55 dann wieder normal .. womit wir wieder bei der Zielgruppe wären: Jugendliche.

Ich komme übrigens auf vier Punkte und werde verdächtigt, an einer leichten Form der Orthorexie zu leiden -chrchrchr- weil Mahlzeiten oft mehrere Tage vorgeplant werden (das sollen mir Berufstätige, die ohne Auto für Familien einkaufen mal anders vormachen ...), ich einige Gewohnheiten aufgegeben habe und mich gut und unter Kontrolle fühle, wenn ich meine Pläne einhalte. Keiner fragt, ob in dem Plan nicht auch z. B. Eisbecher, Schokolade, Leberkäse, Bier, Wein enthalten sind bzw. waren. Was meistens der Fall ist.

Mal ehrlich: die Tests auf dieser Seite sind ziemlich Banane. Für erwachsene Leute, die sich selber versorgen, gleich mehrfach.

juniper.... 14.4.2018, 09:59 

haha ja die Frage mit den Lebensmitteln streichen war aucg eine die ich mit ja beantwortet habe... fertiggerichte... pommes... chips...

ist offenbar sehr bedenklich. kaum ist man im normalgewicht hat Frau ne Essstörung (bitte Ironie beachten)

irritierend fand ich das das Gewicht gar nicht abgefragt bzw berücksichtigt wurde.

juniper.... 14.4.2018, 10:00 

oder die Lebenssituation wie du schon schriebst

juniper.... 14.4.2018, 10:46 

"Schon bei der nächsten Frage wird es kniffelig weil sie wissen wollen, ob ich meine Monatsblutung schon seit mehr als drei Monaten nicht mehr habe"

"nicht mehr" ist gut - wäre bei mir in der Alterszielgruppe auch kniffelig gewesen, weil ich als weder Über- noch Untergewichtige damals meine Periode überhaupt erst mit 14 bekommen habe (derzeit scheinen die Mädels ja früher dran zu sein damit) und von "regelmäßig" war dann eine ganze Weile natürlich auch noch nicht zu reden.

Aber ja, das ganze richtet sich an eher jüngere.

Wobei ich neulich gelesen habe, dass Essstörungen bei der Altersgruppe 40+ auch massiv zunehmen.

Allerdings fällt mir auf, dass ein halbwegs normales Essverhalten bzw. eines, das sich an den quasi offiziellen Ernährungsvorschlägen orientiert, ja schon mindestens grenzwertig essgestört ist...

"Meiden Sie bestimmte Lebensmittel?" Jo, Zucker, Weissmehl, Softdrinks, Fertiggerichte und frittiertes...
"Finden Sie es schwierig in Gesellschaft zu essen?" Jo, manchmal wenn die derzeitige Standardernährung mit minimal Gemüse dafür gehaltvoll an den o.g. Bestandteilen aufgetischt wird...

etc.

Überall kriegste ins Ohr gequäkt doch bitte "bewusst" zu essen und wenn man es dann tut ist man gleich essgestört.

tortensc... 16.4.2018, 08:53 

"Bewusst" essen... heißt das nicht nur das man sich aufmerksam mit dem Essen beschäftigt?
Das schließt doch Weißmehl und Co nicht komplett aus.
Das heitß für mich nur das ich mich eben nicht 7d/w so ernähre sondern sowas nur ausnahmsweise esse...
Bewusst könnte man mMn auch mit genussvoll und maßvoll ersetzen... AUch wenn das außer uns Bekloppten hier keiner macht.


Lizzy ich gehe auch nur einmal wöchentlich einkaufen (wenn aucb mit Auto). Aber ich plane nicht was ich esse. Ich ersetze einfach was im Kühlschrank fehlt und daraus kann ich mir dann verschiedene Sachen zubereiten...
wenn ich mal denke oh das hatte du lange nicht nimm mal mit( z.B. Couscous oder so) dann steht das in der Regel eh schon rum( also doppelt) und wird auch in naher Zukunft nicht gemacht weil vergessen...;D
Ich bin überhaupt kein Planer...

juniper.... 16.4.2018, 09:03 

wer hat hier was von komplett gesagt?

meiden heisst auch für mich dass ich es nicht panisch exakt verbanne. Extremismus jeder Art ist mir suspekt. auch beim essen. Ausnahme sind natürlich Allergiker wo es drastische Konsequenzen haben kann.

ich plane eigentlich auch nicht. bzw ich mache es schon in grobform aber dann kommt die Realität dazwischen. dafür hab ich aber einen eher guten Überblick was da ist und kaufe nach/setze auf die Einkaufsliste wenn ich vom Vorrat die letzte Packung anbreche.

Powerliz... 16.4.2018, 09:43 

Wenn man für drei Menschen und drei Katzen regelmäßig einkauft und dann auch noch ab und an diverse Besucher (von sehr jung bis sehr alt in unregelmäßigen Abständen mit unterschiedlicher Verweildauer) verpflegt, dann kommt man um ein gewisses Maß an Planung nicht herum.

ldwg 16.4.2018, 10:38 

Ich finde den Hype um die "Orthorexie" doch ein wenig oberflächlich.
Als kleine leichte Frau muss man sich eben mit seiner Ernährung beschäftigen und viel optimieren, damit man so aussieht bzw. sich so fühlt, wie man möchte. Und wenn man Lebensmittel ungern wegwirft, muss man eben auch planen.
Für die Planung / Zubereitung des Essens gehen bei mir wahrscheinlich schon so 3h am Tag drauf: mind. 15 min für die Zubereitung des Frühstücks, mind. 15-20 min für die Zubereitung des Mittagessens, und wahrscheinlich etwa 1h für die Zubereitung des Abendessens, plus die Zeit, um Lebensmittel einzukaufen (verbinde ich eben mit einem täglichen Spaziergang, außerdem kann man dann mdh-reduzierte Ware mitnehmen, die sonst weggeworfen wird), ein Rezept für das Abendessen zu suchen (ich koche eben gern). Und dann natürlich auch das Essen an sich - da nehme ich mir eben auch die Zeit, das Essen ansprechend zu servieren und zu dekorieren, und nicht im Stehen aus einer Dose zu mampfen. Ich mag es, wenn mein Essen gut aussieht, verlockend riecht, und nicht innerhalb von 5 Minuten verschlungen wird, nachdem ich eine halbe Stunde am Herd stand.
Und ja, ich bin "gestresst", wenn ich auswärts essen gehe und ich dann die Auswahl zwischen tropfend frittiertem Camembert und einem proteinlosen Salat habe - weil ich weiß, dass ich von dem Salat nicht satt werde, und mir von dem fetten Käse schlecht wird (und ich am nächsten Tag das Abendessen ausfallen lassen muss, um die Kalorien wieder einzusparen, ohne dass mir der besagt Käse viel Genuss bereitet hätte). Dann schlage ich stattdessen halt ein Lokal vor, wo es auch für Vegetarier etwas gibt, von dem man satt wird, oder lade meine Freunde bei mir zum Essen ein, weil ich gern koche, und dann auch weiß, was drin ist.
Ist es gestörtes Essverhalten? Ich finde es gestörter, wenn Männer mit Dreifach-Kinn sich ein XXL-Schnitzel aus Massentierhaltung und Pommes bestellen und ohne einen Liter Bier kein Essen "genießen" können.

tortensc... 16.4.2018, 10:55 

3h am Tag klingt wahnsinnig viel.
Runtergebrochen auf die Mahlzeit finde ich es nicht mehr soviel, auch wenn ich wohl nicht so lange brauche um z.B: meine ONOS anzurühren und das Obst reinzuschnippeln- wobei: das sieht schon manchmal echt nicht soo lecker aus, ist es aber;D...
Wie gesagt jeden Tag einkaufen? Ist für mich reine Zeitverschwendung. In der Zeit gehe ich lieber einem Hobby nach oder mache Sport oder so.
Wegwerfen? Tu ich fast nix. Abgelaufene LM kaufe ich auch. Und vieles hält sich noch ewig. Abgelaufene Buttermilch schmeckt erst richtig gut.
Am WE hab ich Käse aufgemacht: Seit März Abgelaufen. Der schmeckt wunderbar( gut den habe ich im KS vergessen)...

Kochen stört micht jetzt nicht gerade. Aber nach Rezepten kochen ist mir zu aufwendig. ich hasse es nach jedem Schritt lesen zu müssen, was sich der Verfasser jetzt dabei gedacht hat. Aber Zutatenlisten nutze ich schon auch...

naja aus der Dose Mampfen ist relativ. Bei 30min Mittagspause hat nicht jeder die Zeit sich das Essen noch frisch und optisch schön herzurichten.
Aber morgens als "bento" gepackt sieht auch Tupperdosenfutter durchaus appetitlich aus...


XXL Essen- ist einfach widerlich JA...

klein weiblich und schlank sein- ja ist irgendwie schon schwierig, schließlich bekommt ihr im Restaurant die gleichen Mengen wie der 190m Mann.

tortensc... 16.4.2018, 10:56 

1,90m natürlich...

Powerliz... 16.4.2018, 11:02 

Was meines Erachtens immer der falsche Weg ist: sich vergleichen!

Die Männer mit dem XXL-Schnitzel haben nur mit sich selber zu tun. Sie sind nicht dazu geeignet, jemand anderem irgendwas gut oder schlecht zu werten, zu rechtfertigen, besser zu machen ...

Überhaupt ist Rechtfertigung doch gar nicht notwendig. Dinge (z. B. Tests auf Internetseiten, Vorgaben und Vorschläge von ärztlichen Seiten und von mir aus auch Frauenzeitschriften, blöde Fernsehsendungen ... whatever der Mensch so heranziehen mag als Ideengeber) angucken, Selbstreflexion betreiben, Konsequenzen für sich selber ziehen.

Sobald der Mensch erwachsen ist, sollte er/sie sich die Maßstäbe fürs eigene Leben selber setzen. Auf einer selbst bestimmten Basis und mit dem bewussten Tragen der jeweiligen Konsequenzen. Da braucht es keinen Vergleich mit Adipösen oder Magersüchtigen. Die haben diese Basis für sich selber bestimmt und tragen die eigenen Konsequenzen. Ein Vergleich transferiert das nicht.

juniper.... 16.4.2018, 12:45 

Ich glaube das kommt drauf an was man unter "mit dem Essen beschäftigen" versteht. Dass man 10 min Kartoffeln schält oder sonstiges vorbereitet ist wahrscheinlich unproblematisch zu sehen. Wenn man sich 10 min den Kopf darüber zerbricht ob man diese Kartoffeln denn nun essen darf (!), das dürfte eher gemeint sein.

"All you can eat" als Restaurant-Prinzip fand ich übrigens auch schon immer merkwürdig.

Monika65  17.4.2018, 10:17 

Ich halte gar nichts von solchen Tests, wie den oben verlinkten. Ich habe also mit 3 von 11 Punkten nun eine schwache Form der Othorexie und muss aufpassen, bla-bla.... und was hatte ich mit Ja beantwortet? Dass mir der gesunde Wert der Speisen wichtig ist, dass ich dafür auch mal auf Genüsse verzichte, dass ich in den letzten Jahren strenger mit mir geworden bin. Lächerlich!

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