Niacin
Informationen über Niacin (auch: Vitamin B3, Nicotinsäure und Nicotinsäureamid)
Beschreibung und Funktion
Das wasserlösliche Niacin spielt eine Rolle im Energieumsatz, wo es unter anderem für die Synthese von Fettsäuren benötigt wird. Auch für eine gesunde Haut und das Herz-Kreislauf- und Nervensystem ist eine ausreichende Versorgung an Niacin essentiell. Niacin kommt in zwei Formen vor (Nicotinsäure und Nicotinsäureamid). Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei Frauen bei 13 mg, bei Männern bei 16 mg.
Mangelerscheinungen
Ein Mangel an Niacin tritt selten auf und hat in geringem Ausmaß keine Nebenwirkungen. Ein länger anhaltender Niacin-Mangel kann zu Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust führen. Im Extremfall führt eine starke Unterversorgung dieses Vitamins zu Pellagra, einer Krankheit die durch juckende und brennende Stellen auf der Haut, Durchfall und Demenz gekennzeichnet ist.
Nebenwirkungen bei Überdosierung
Eine Überdosierung von Niacin über die Nahrung ist unbedenklich. Bei Nicotinsäureamid sind auch in hohen Dosen keine Nebenwirkungen bekannt. Nicotinsäure wird hochdosiert sogar zur medikamentösen Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt. Nebenwirkungen bei einer Überdosierung von Nicotinsäure können als Folge von Gefäßerweiterung Hautrötungen oder Hitzegefühl sein.
Lebensmittel mit viel Niacin
Niacin findet sich besonders reichhaltig in Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel und Fisch.
Weitere Informationen
» Vitamin A
» Vitamin B1
» Vitamin B12
» Vitamin B2
» Vitamin B6
» Vitamin C
» Vitamin D
» Vitamin E
» Vitamin H (Biotin)
» Vitamin K
» Folsäure
» Niacin
» Pantothensäure
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