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poldi1912

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Empfehlung für Diabetiker: Logi + Sport + Metformin

Kategorie: Ernährung (18.3.2014)

Guten Morgen,

es ist hier ja inzwischen oft zu Meinungsverschiedenheiten bzgl. LC gut oder schlecht gekommen.

Ich möchte dieses Thema gerne nochmals in einem extra Thread aufgreifen und meine Erfahrungen mit Logi berichten.

Ich kann jedenfalls als Diabetiker Typ 2 nach längerer Zeit Logi nur empfehlen. Ich hatte damit Anfangs zwar nur 2 kg abgenommen, aber nun in Verbindung mit meinen "Zuckertabletten" zusätzlich noch 3 Weitere. Die Blutzuckerverläufe und Nüchternwerte verbesserten sich deutlich und ich habe keinen ständigen Hunger mehr. Ich kann es speziell dieser Gruppe von Leuten wirklich ans Herz legen. Für die Insuliner ist es ebenfalls geeignet, es braucht nur etwas Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft. Das Insulin kann in vielen Fällen deutlich reduziert werden. Hierüber gibt es ein gutes Buch ("Stopp Diabetes - das Praxisbuch" oder der Vorläufer "Stopp Diabetes - besser leben mit Logi").

Die Ernährung ist ausgewogen und es kommt weder zu Mangelzuständen noch zu sonstigen Nebenwirkungen. Ich fühle mich viel fitter und mein Dia-Doc ist superzufrieden.

Liebe Grüße

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Diese Antwort wurde entfernt. 18.3.2014, 09:23

poldi1912 18.3.2014, 11:34 

Ja, mit Met verschwinden die Hungerattacken. Bei mir war es Anfangs so, dass es mir erst Mal leicht übel war mit Bauchschmerzen, aber das verging nach 1 Woche. Ich nehme nur 1x500, da mein HbA1c noch im völlig gesunden Bereich liegt. Mein Doc hat aber auch gesagt, würde ich "normal" essen, wie es üblich ist mit vielen KHs, dann würde der mit Sicherheit ganz anders aussehen.

poldi1912 18.3.2014, 12:42 

Ach, noch eine freundliche Bitte:

Dieses Thema sollte wirklich nur von Insulinresistenten bzw. Diabetikern kommentiert werden, da ich davon ausgehe, dass Gesunde, die sich nicht mit dieser Thematik kritisch auseinandergesetzt haben, nicht verstehen, wie sich der Konsum von Kohlehydraten auf den Stoffwechsel von Diabetikern wirklich auswirkt bzw. die Zusammenhänge nicht kennen.

Herzlichen Dank

Diese Antwort wurde entfernt. 18.3.2014, 13:53

Diese Antwort wurde entfernt. 18.3.2014, 13:58

poldi1912 18.3.2014, 14:25 

Das ist schön, dreamerl..., dass du auf Medis in der SS verzichten konntest. Ist ja auch besser fürs Baby. Meine Schwester hatte auch eine SS-Diabetes, die ihr dann aber wegen ihres starken Übergewichts leider auch erhalten blieb. Sie ist aber auch nicht bereit, an ihrem Lebensstil etwas zu verändern schade.

roterdrache:

Ich bin leider schon Diabetiker und da ich ja schon lange Kraftsport mache und auch so immer sehr aktiv bin, sofern es geht, reicht bei mir Bewegung alleine leider nicht immer aus, um meinen BZ-Verlauf zu drücken. Da muss ich schon kräftig ranklotzen.
Ich müsste lt. Arzt eigentlich noch kein Met nehmen, aber ich wollte einfach mal den Versuch wagen, weil mein Gewicht klebt wie Kleister. Und siehe da, es funzt, wie schon seit Jahren nicht mehr. Das ist mir richtig unheimlich. Nehme das Met seit 3 Wochen und habe inzwischen 3 kg weg, ohne mich dabei anstrengen oder kasteien zu müssen. Die Nüchtern-BZ-Werte haben sich auch etwas abgesenkt, von einzelnen Ausreissern mal abgesehen. Der Anstieg der Nachessenwerte bleibt davon aber unbeeindruckt bisher. Sie gehen vielleicht einen Ticken schneller wieder runter, wenn ich mal nicht so brav war essenstechnisch.

poldi1912 18.3.2014, 14:32 

Die Umstellung auf Logi fiel mir selbst nicht so schwer, bin ich doch eher der herzhafte Typ. Mir ist fett- und eiweissreiches Essen lieber, als Süßkram. Leider kommt mir aber auch der manchmal in die Quere, je nach Stress oder Zykluszeit.

Als Brotersatz zum Frühstück backe ich mir selber Logi-Brote aus Mandel- und Kokosmehl mit Quark und Eiern. Manchmal verwende ich auch Erdnuss-Mus o. ä.. Als Bindemittel verwende ich etwas Kichererbsenmehl. Diese Mehle kaufe ich 1x im Monat im Reformhaus und backe so 2-3 Brote im Voraus und friere es dann scheibenweise aufgeschnitten ein.

Mittags gibt es meistens Gemüse aus der Mikro, kombiniert mit Eiweiss in Form von Fleisch, Fisch oder Milchprodukte und/oder ein paar Nüssen. Abends gibt es Rohkost mit Eiweiss.

Diese Antwort wurde entfernt. 18.3.2014, 15:15

Diese Antwort wurde entfernt. 18.3.2014, 18:16

poldi1912 19.3.2014, 07:22 

Na, ja - was heisst toller Bereich. Vor meiner SD-Geschichte (ist nun ja auch schon gut 12 Jahre her fast), hatte ich so 48-55 kg. Dann habe ich schlagartig zugelegt um ca. 10 kg. Hatte durch die anfängliche Überfunktion nur noch Hunger, Hunger, Hunger. Von da an ging es, zusammen mit der medikamentösen Einstellung und schließlich nach 2 J. Radiojod-Therapie nur noch rauf, aber nicht runter. Vielleicht mal 2 kg runter, nur um schlagartig wieder 3 draufzuhaben. Ich habe mit WW anfänglich mal 5 kg runterbekommen, aber auch das war nur von kurzer Dauer mit wirklich striktem Einhalten der Points und einem ordentlichen Sportprogramm. Mit den 80% von FDDB ging fast ein Jahr lang gar nix. Erst unter 1200 kcal am Tag hat sich die Waage mal ein klein wenig bewegt. Dafür musste ich mir ständig hier Prügel gefallen lassen, ich würde zu wenig essen wg. Hungerstoffwechsel u. a. Was für ein Blödsinn!
Nun denn, den Grund für die schlechte Abnahme kenne ich ja jetzt und da ich nur 1,54 groß bin, darf ich auch nicht mit Sport zu viel essen.

Metformin hat Nebenwirkungen, es ist aber schon sehr lange auf dem Markt und sehr gut erprobt. Zu mir hat mein Arzt gesagt, ich solle den Beipackzettel wegwerfen. Die Pharmaindustrie ist verpflichtet, alle möglich auftretenden Nebenwirkungen aufzuzeigen. Die meisten Patienten kommen aber mit dem Med. gut klar.

maja0129 19.3.2014, 21:35 

Hallo - ich habe mit wenig KH ebenfalls super Erfahrung gemacht. Angefangen hab ich im Juni 2013 (BMI von 41) mit FDDb dann ab August 2013. Damals hab ich so 80 bis 150g KH gegessen, das meiste davon Gemüse. Im Laufe der Zeit konnten meine Medikamente mehrmals gesenkt werden. Glimeperid und Metformin brauch ich gar nicht mehr. Mein Langzeitwert ist von 8,xx auf 5,xx gesunken, trotz weniger Medis. Und spritzen muss ch auch weniger. Men größtes Problem war immer der Nüchternwert früh, der ist neuerdings auch bei 4,xx. Sieht so aus, das ich statt der 12 Einheiten Langzeitinsulin jetzt auch weniger spritzen kann. Mein BMI ist derzeit bei 28 inzwischen. Ich bin überzeugt, das es für einen Diabetiker nichts besseres gibt als LC. Allerdings st es ein Unterschied, ob die KH aus Gemüse oder Getreide kommen. Gemüse vertrage ich ohne Ende. Und Obst kann ich auch inzwischen reichlich essen, ohne das mein BZ hochschnellt. Ich versuche nooch möglichst eine Weile durchzuhalten. Leider hab ich durch Sport keinerlei Senkung des BZ beobachten können bei mir. Hätte doch eigentlich auch sein müssen, oder?

Diese Antwort wurde entfernt. 21.3.2014, 14:58

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