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paeonia paeonia
12.9.2020, 15:12
Kommentar Guten Tag, liebe Stephanie. Danke für deine ausführliche Nachricht. Ich habe sie leider erst heute gelesen, weil ich kaum an die Pinnwand denke. Wie meine Omas gewesen sind, weiß ich gar nicht. Die Oma mütterlicherseits wurde von den Russen verschleppt. Sie starb in Sibirien. Den Opa durfte ich während der Vertreibung und dann noch ein Jahr nach der Ankunft in NRW erleben. Er war der einzige Mensch den ich kennengelernt habe, der mich so liebte, wie ich war. Ich ging aufs 5. Lebensjahr zu als er leider verstarb. - Wie die Oma väterlicherseits war, weiß ich auch nicht so genau. Sie kam erst in dern 50er Jahren aus Ortelsburg zu meiner Tante. Und da waren wir nur zweimal zu Besuch. - Was ich an nicht so gutem Verhalten kennenlernen durfte, war das meiner Mutter. Wenn sie mich nicht gehabt hätte, wäre sie nicht dort gelandet, wo sie war. Entsprechend wurde mir Schuldbewusstsein suggeriert. Das hat mein ganzes Leben lang nachgewirkt. Als sie mit einer Lungenemboli 2003 ins Krankenhaus kam und ich sie am nächsten Tag auf der Intensivstation besuchte, fragte sie mich mit einer derartigen Abscheu in der Stimme, wer mich den angerufen hätte, dass ich trotzdem nicht unberührt blieb. SO hatte sie also wirklich über mich gedacht. Ich konnte machen, was ich wollte, es war nämlich nie genug gewesen. Erst, als sie starb da war ich 60, konnte ich langsam anfangen zu versuchen, der Mensch zu werden, der ich vielleicht hätte sein sollen/können. - Ist jetzt keine Oma, sondern eine "Mama-Geschichte", aber die Auswirkungen dürften ähnlich sein. Vermute ich einfach einmal. - Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und schicke liebe Grüße, Karin
paeonia paeonia
15.8.2020, 13:28
Kommentar Hallo Stephanie. Ich versuche noch einmal mein Glück. Teile nämlich das Schicksal des Vertrieben werdens. Habe noch als Kind den Krieg miterleben "dürfen". Meine Oma mütterlicherseits wurde von den Russen verschleppt und starb in Sibirien. Meine Mutter hat auch viel Schlimmes erlebt. Ich durfte dafür büßen. Denn, wenn sie mich nicht gehabt hätte, wäre ihr wohl vieles erspart geblieben. :( Liebe Grüße, Karin
paeonia paeonia
9.8.2020, 14:32
Kommentar Guten Tag, stera Komme noch einmal auf die Hirseflocken zurück. Hier sind sie nicht zu bekommen. Muss sie mir wohl im Netz bestellen. Das verursacht auch noch Versandkosten. Muss ja nicht unbedingt sein. Komme gut und ohne SARS-CoV2 durch die Zeit. Lieben Gruß, Karin
paeonia paeonia
4.7.2020, 10:42
Kommentar Guten Morgen, Stephanie. Ein Dankeschön für deine Nachricht auf meiner Pinnwand. Ich war doch schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr dort. Nun werde ich öfter nachschauen. :) Komme gut durch den Tag und habe mit deinen Lieben ein schönes Wochenende. LG Karin
paeonia paeonia
18.6.2020, 13:48
Kommentar Hallo Stera, hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass mein Profil nur für Freunde zu sehen war. Jetzt ist es freigeschaltet. Gruß, Karin
swainn swainn
3.3.2020, 14:26
Kommentar Hallo stera1210, ich habe bei einer der Fragen in der Community die Unklarheit gelesen, was mit gemeldeten und gelöschten Produkte in deinen Tagebuch geschieht. Keine Sorge, sie werden NICHT kommentarlos entfernt. Sie bleiben in der Datenbank so lange erhalten, wie sie noch in einem Tagebuch eines Nutzer gespeichert sind. Erst wenn wirklich niemand sie mehr verwendet, werden sie final gelöscht. Viele Grüße, Sandra vom Fddb Support Team
Monika65  Monika65
6.2.2020, 23:47
Kommentar Hallo stera1210, du hast mir geantwortet, super, ich freu mich! 2017 ist ja noch nicht lange her, da sind die tollen Eindrücke sicher noch ganz präsent. Vielleicht schaffe ich es auch noch, so eine Reise zu machen. Die Preise scheinen gar nicht so hoch zu sein wie ich dachte. Also, vielen lieben Dank für deine Infos. LG, auch an deinen Mann, Monika65
stera1210 stera1210
6.2.2020, 16:42
Kommentar Hallo Monika, hab gerade meinen Mann gefragt, wir haben zusammen etwas über 4.000,-bezahlt, nicht pro Person. Da waren aber auch noch 2 Übernachtungen dabei, eine in Bergen, eine in Oslo und eine Zugfahrt von Bergen nach Oslo, was auch sehr schön war. Wir haben die komplette Reise über Hurtigruten.de gebucht. Die 12-tägige Fahrt mit dem Schiff gibt es ab 1.600,-, je nach Schiff, Kabine usw. Und mein Mann empfiehlt, möglichst früh zu buchen, dann gibt es eben diese Angebote mit Bordguthaben.
tortenschnittchen tortensc...
6.2.2020, 12:55
Kommentar Hehe so ein foto gibts von mir auch. Nutella bis an die Ohren ;o)
stera1210 stera1210
6.2.2020, 12:54
Kommentar Hallo Monika, wir sind Anfang Oktober 2017 mit den Hurtigruten von Bergen nach Kirkenes und zurück gefahren. Unser Schiff war eins der neueren (MS Finnmarken). Es war traumhaft. Man hat immer Blickkontakt zum Land, zu den Fjorden. Eisberge gibt es bei dieser Reise nicht (es gibt andere Ruten, da kann man sie sehen, allerdings ist man bei diesen dann ruck zuck im 5-stelligen Bereich). Ab Oktober bis ? gibt Hurtigruten eine Nordlichtgarantie, d. h. wenn in der ganzen Zeit keins zu sehen war, bekommst Du irgendwie 1, 2 Tage geschenkt. Das machen die natürlich nur, weil sie genau wissen, dass mit ziemlicher Sicherheit welche zu sehen sind. Am Kabinentelefon kann man einstellen, ob man die Durchsage "Nordlicht zu sehen" bekommen möchte. Die ersten Lichter fand ich ziemlich enttäuschend, mit bloßem Auge nicht als "grün" zu erkennen, hätte auch eine Wolke sein können. Auf der Kamera sah man es dann als Nordlicht. Eines Abends, mein Mann war draußen, Nordlichter suchen, ich war so müde und hab mich schlafen gelegt, da rief er mich an, ich sollte doch mal raus kommen, es lohne sich. Ich kam raus, der ganze Himmel war grün am "Wabern" wie man das so aus dem Fernsehen kennt. UN-GLAUB-LICH! Was auch traumhaft war, war der Trollfjord. (Da fahren aber glaub ich die älteren Schiffe nicht rein.) Man hatte das Gefühl, man kann links und rechts an den Felsen packen. Dann natürlich der Ausflug zum Nordkapp. Sehr windig, aber auch schön. Da mein Mann die Reise gebucht hatte, kann ich Dir nicht mehr genau sagen, ob wir über das Reisebüro oder direkt bei Hurtigruten gebucht haben. Irgendwie bekam er als "2.Täter" (das erste Mal kannten wir uns noch nicht) Ermäßigung und wenn man frühzeitig bucht gibt es noch Mal Bordguthaben dazu, welches man z. B. für die Ausflüge nutzen kann. Ich meinte, wir hätten mit Flug an die 4.000 pro Person bezahlt, aber wenn mein Mann nachher kommt frag ich ihn noch mal genau. By the Way: Ich hatte mein Hochzeitskleid mitgenommen, mein Mann seinen Anzug und dann haben wir auf dem Schiff noch ein paar Hochzeitsfotos gemacht, Turnhose unterm Kleid, dicke Schuhe an, Haare natürlich nicht so gestylt wie an DEM Tag, aber so Photos hat ja nicht jeder :o)
Monika65  Monika65
31.1.2020, 11:22
Kommentar Hallo stera1210, mich hat deine Hurtigrutenreise so beeindruckt, weil ich mir so etwas schon ewig wünsche. Ich würde gerne mal einen Eisberg und Nordlichter sehen - hat man auf so einer Reise die Chance dazu? Wann wart ihr dort? Über wen habt ihr gebucht? Was hat es gekostet? Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn du mir antwortest. Bitte hier. Ich selber bin aus gewissen Gründen nicht freigeschaltet. Ganz lieben Dank, Gruß Monika65
tortenschnittchen tortensc...
21.1.2020, 14:18
Kommentar Übrigens ein sehr süßes Foto...
tortenschnittchen tortensc...
21.1.2020, 14:17
Kommentar Huhu, bei den Pizzas hab ich wohl ne falsche Zahl im Kopf gehabt. es sind wohl je nach Quelle 10-16 im Jahr. Klingt schon ganz anders;)
juniper.dawn juniper....
18.5.2019, 21:34
Kommentar Hallo Stephanie, danke fürs feedback. Wenn du erst mal gründlich über das ganze nachdenken willst, umso besser. Ich weiss dass man da ganz schnell an Sachen kommt, die einen ziemlich treffen können und gleichzeitig nicht so einfach zu verdauen sind. Erstaunlich wie ähnlich sich die Biographien sind - meine Oma musste auch mit 13 oder 14 zu anderen Bauern arbeiten gehen. Ihr ältester Bruder hatte geheiratet, also war noch eine Frau auf dem Hof und meine Oma somit überflüssig. Auch bitter. Erzählt hat sie auch nie was. Weder über "zuhause" noch über die Vertreibung. Ein paar Sachen weiss ich von meiner Mutter, auch nicht so schöne. Kein Wunder dass das alles verdrängt wurde. Erst ziemlich am Schluss, als meine Oma beginnend dement war hab ich noch ein paar Sachen von ihr erfahren, weil sie mich und meine Mutter verwechselt hat. das waren dann aber eher noch schöne Erinnerungen an meine Mutter als kleines Kind. Solche Sachen erklären viel aber gut und richtig war das dann trotzdem nicht, was weitergegeben wurde, vor allem solche Sprüche wir du sie zu hören bekommen hast. Ich glaube auch nicht, dass man den ganzen Mist wirklich entschuldigen kann, der in der Erziehung unserer Generation gelaufen ist - nur erklären, was es m.M. nach einfacher macht, sich von dem ganzen zu befreien. Jaaaa.... Schuldgefühle.... bei mir wars bei weitem nicht so krass wie bei dir, aber ich glaub ich kanns nachvollziehen. Irgendwie immer das Gefühl, was falsch gemacht zu haben oder dass es ganz schlimm ist wenn man was falsches tut und dann versucht man jeden Fehler zu vermeiden auch wenn man gar nicht so genau weiss was alles als Fehler gilt und dann ist es doch irgendwie falsch was man macht... Schön wenn du wenigstens mit dem Rest der Familie mehr Glück hattest. Sowas ist viel wert. Noch einen schönen Sonntag! Liebe Grüsse Birgit
juniper.dawn juniper....
17.5.2019, 20:14
Kommentar Hi Stephanie, so, jetzt hab ich mal die Ruhe dir zu schreiben und mir ausreichend Zeit für das Thema zu nehmen. Bitte nicht wundern wenn das so ein massiver Textblock ist, leider ist auf den Pinnwänden offenbar eine ordentliche Absatzgestaltung nicht möglich. Dass deine Oma und dein Verhältnis zu ihr nicht so unkompliziert war wie man sich das wünscht kann ich mir gut vorstellen. Und das was man als Kind unreflektiert als Verhaltensweisen entwickelt schleppt man den Rest des Lebens mit sich rum wenn man sich damit nicht auseinandersetzt. Heisst auch, dass Sachen die als Kind sinnvoll waren, heute aber nicht mehr unser Verhältnis zum Essen ganz lange ganz stark beeinflussen. Umso schlimmer, weil man das ganze gar nicht so wirklich realisiert. Nach dem was du schreibst nehme ich an, dass deine Herkunftsfamilie eine ziemlich dysfunktionale Komponente hat. Das dürfte für viele Familien zutreffen, die den Krieg überlebt haben, für die mit Flucht/Vertreibung in der Biographie leider besonders. Eine auch nur halbwegs vernünftige Bewältigung der psychologischen Situation hat ja nie stattgefunden - funktionieren und verdrängen war angesagt. Das sind dann so Familien wo eigentlich alles in Ordnung ist. Wo aber eine grosse Sprachlosigkeit und vor allem hinsichtlich Gefühlen herrst. Hier mal ein link, den ich selbst vor 2 Jahren von jemand in einer ähnlichen Situation bekommen habe weil meine Herkunftsfamilie auch nicht gerade, hm, emotional unterstützend ist. https://www.selbsthilfehelden.com/dysfunktionale-familien-10-merkmale/ Ich habe mit dieser Seite übrigens nichts zu tun - ich kenne die Frau nicht persönlich, noch hab ich irgendwelche Kontakte zu der Seite. Ich fand es nur wahnsinnig hilfreich um bestimmte Dinge zu verstehen, was da so schief gelaufen ist in meiner Familie. Ich habe auch mehrere Tage gebraucht um mich durch zu lesen, weil irgendwie sehr viel so zutrifft und ich es einfach zeitlich erst mal verdauen musste vor dem weiter lesen. Deine Oma hat wahrscheinlich auch eine Menge gesehen und erlebt, was richtig übel war und ich nehme an, dass sie wie die allermeisten in ihrer Generation und Situation Gefühle und Liebe nicht zeigen konnte. Das Essen, die Süssigkeiten waren ein Ersatz. Ich hab dich angeschrieben, weil du zum einen die Schoko-Sache offenbar als etwas ansiehst, das dich belastet und was du gerne angehen würdest. Und deine spontane Assoziation mit deiner Oma wahrscheinlich gut passt. Und weil bei dem was du schriebst, einiges bei mir klingelt - von wegen Flucht/Vertreibung, "bei den Kindern und Enkeln was verbockt"... weil ich weiss, dass bei ganz vielen Familien mit diesem Hintergrund eine emotionale Kälte und "Funktionieren müssen" war und Kindern, die sich alleine gelassen fühlten (und immer noch fühlen). Kenne ich aus eigenem Erleben, leider und diese ganzen Mechanismen etwas aufzudröseln hat mir unendlich weiter geholfen. Die transgenerationale Weitergabe von Verhaltensweisen und Traumatisierungen hat es inzwischen sogar als Studienobjekt in die respektable Wissenschaft geschafft. Äh, ich will dich nicht zutexten mit etwas das dich evtl. gar nicht interessiert, deswegen schliesse ich mal hier - falls bei dem was ich geschrieben habe was klingelt bei dir , meld dich einfach. Oder auch einfach so. Auf alle Fälle wünsche ich Dir ein schönes Wochenende, Liebe Grüsse, Birgit

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